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Nachts die Straßenlaternen ausschalten?

Bückeburg/Bergdorf. Soll im Bückeburger Ortsteil Bergdorf des Nachts für einige Stunden die Straßenbeleuchtung ausgeschaltet werden, um Energiekosten einzusparen? Oder gleich im gesamten Stadtgebiet, wie es die SPD anregt?

veröffentlicht am 04.03.2014 um 15:49 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 23:41 Uhr

Bückeburg/Bergdorf. Soll im Bückeburger Ortsteil Bergdorf des Nachts für einige Stunden die Straßenbeleuchtung ausgeschaltet werden, um Energiekosten einzusparen? Oder gleich im gesamten Stadtgebiet, wie es die SPD anregt? Innerhalb des SPD-Ortsvereins Bergdorf gab es hierzu geteilte Meinungen, als ein entsprechender Antrag auf der jüngsten Jahresversammlung diskutiert wurde: Wenn etwa zwischen Mitternacht und vier Uhr die Lampen ausgehen, würden manche Bürger sicherlich mit dem Argument kommen, dass dadurch Ganoven die Arbeit erleichtert wird. „Aber irgendwo muss man ja mal anfangen zu sparen“, sagte Franz Jenke. Wobei die Nachtausschaltung nicht nur in Bergdorf, sondern im gesamten Stadtgebiet umgesetzt werden sollte. Schon aus den Reihen der Genossen kam dann jedoch von einem anderen Herrn der prognostizierte Einwand: „Wenn es dunkel ist, wird Einbrechern Tür und Tor geöffnet!“ Ronald Haupt, Chef des Ortsvereins, fasste das Ganze schließlich so zusammen, dass der SPD-Ortsverein die auf die Straßenbeleuchtung bezogenen Bemühungen der Stadt Bückeburg auf Kostensenkung und Energiesparen grundsätzlich unterstützt. Denn es sei „im Sinne aller“, Energie einzusparen. Und da dürfe man den Ortsteil Bergdorf nicht allein betrachten.




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