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„Offene Pforte“ Warum der Garten der Familie Schmidt in Nordholz Besuchern so gut gefällt

Natürlichkeit und Vielfalt

NORDHOLZ. Zahlreiche Besucher haben jetzt das Angebot von Familie Schmidt im Bückeburger Ortsteil Nordholz zur Gartenbesichtigung genutzt. Im Rahmen der Aktion „Gärten rund um die Rehburger Berge“ konnten sich die Gäste von der Vielfalt und Natürlichkeit dieser Anlage überzeugen.

veröffentlicht am 18.07.2018 um 10:55 Uhr
aktualisiert am 18.07.2018 um 16:00 Uhr

Blütenpracht rund um den Gartenteich. Foto: GN

Autor:

Gabi Nachstedt
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Schon am Eingang wies ein großes Holzschild mit der Aufschrift „Offene Pforte“ und einem Paar roter Gummistiefel daneben den richtigen Weg auf das Grundstück. Monika Schmidt hatte sich seinerzeit auf eine Anzeige gemeldet, die Gartenbesitzer aus dem Schaumburger Raum suchten, die bereit waren, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Das Besondere an diesem Garten sind die vielen gewundenen Wege, die sich um die zwei Gartenhäuschen und den Seerosenteich schlängeln. So folgt die Bepflanzung mit Stauden und Rosen immer dieser geschwungenen Linie und es entstehen ständig neue Blickwinkel für das Auge. Hortensien und rosafarbener Phlox leuchten ebenso wie einjährige Sommerblumen. Kleine Sitzplätze unter Büschen, wie eine grüne Laube, laden zum Verweilen ein. Auf einem Hochbeet wachsen viele Kräuter und Gemüse.

Monika Schmidt hat nicht nur ein Händchen für ihren Garten, sondern sie hat auch eine kreative Ausstellung mit Töpferwaren und bedruckten Stoffen in einem der Gartenhäuser vorbereitet. Sonnenschirme und ein Sonnensegel boten den Besuchern Schatten, denen Kaffee und Kuchen und kühlendes Limetten-Wasser angeboten wurden.

Gastgeberin Monika Schmidt (rechts) zeigt einer Besucherin ihre Schildkröte. Foto: GN
  • Gastgeberin Monika Schmidt (rechts) zeigt einer Besucherin ihre Schildkröte. Foto: GN
Wie gemalt: Kapuzinerkresse. Foto: GN
  • Wie gemalt: Kapuzinerkresse. Foto: GN
Stillleben im und am Schuppen. Foto: GN
  • Stillleben im und am Schuppen. Foto: GN
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Gastgeberin Monika Schmidt (rechts) zeigt einer Besucherin ihre Schildkröte. Foto: GN
Wie gemalt: Kapuzinerkresse. Foto: GN
Stillleben im und am Schuppen. Foto: GN
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Auf dem Weg durch den Garten entdeckt man immer wieder kleine, bunte Töpferarbeiten der Gastgeberin. Am Teich sonnen sich blaue Seesterne aus Ton, zwischen dem unregelmäßigen Pflaster auf den Wegen, finden sich ab und zu bunte Tonscherben. Kleine Tonschnecken kriechen aus den Blumenbeeten.

Am Ende des Gartens schließt sich noch eine Pferdekoppel an, wo sich die drei Pferde von Familie Schmidt streicheln ließen. Der Hausherr hatte auch seine zwei alten Hanomag-Trecker ausgestellt. An das Gewächshaus, in dem die Tomaten bereits rot wurden, schloss sich ein Gehege für die drei griechischen Landschildkröten an, die sich gerne unter Büschen im Schatten versteckten.




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