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Samtgemeinde zählte Ende 2010 insgesamt 17 024 Bürger / Bad Nenndorf zu Recht ein „Ort der Vielfalt“

Nenndorf hält seine Einwohnerzahl

Samtgemeinde Nenndorf (r). Die Einwohnerzahl in Nenndorf bleibt konstant. Zum 31. Dezember des Jahres 2010 hatten hatten 17 024 Menschen ihren Wohnsitz in der Samtgemeinde. Das hat die Samtgemeindeverwaltung jetzt mitgeteilt.

veröffentlicht am 24.01.2011 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 02:22 Uhr

Damit ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr (17 020) leicht angestiegen. Auf die Stadt Bad Nenndorf mit ihren Ortsteilen entfallen 10 637 Einwohnerinnen und Einwohner (10 620). Darunter sind 553 Menschen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit aus 57 unterschiedlichen Ländern. Die Statistik belege damit, dass sich Bad Nenndorf zu Recht „Ort der Vielfalt“ nennen darf, so Samtgemeindebürgermeister Bernd Reese.

Die Gemeinde Haste zählt aktuell 2830 Einwohnerinnen und Einwohner, 21 mehr als vor einem Jahr. In der Gemeinde Hohnhorst ist die Einwohnerzahl im Vergleich zu 2009 (2098) dagegen um 38 auf 2060 gesunken. Ähnlich die Situation in Suthfeld, wo mit 1497 Einwohnern insgesamt 16 Menschen weniger zu Hause sind im Vergleich zum Vorjahr (1513).

934 Menschen sind im vergangenen Jahr in die Samtgemeinde Nenndorf gezogen. 755 Menschen haben sich einen neuen Wohnort außerhalb der Samtgemeinde gesucht. Im Jahr 2010 wurden 103 Kinder geboren (105). 272 Nenndorfer starben, 23 mehr als im Jahr zuvor.

Auch 2010 wurde in Bad Nenndorf wieder gerne geheiratet. Nach dem Rekordjahr 2009 mit 116 Eheschließungen gaben sich im vergangenen Jahr 103 Paare im Standesamt das Ja-Wort. Bemerkenswert: Keines der Paare hatte sich für den Termin 10.10.2010 entschieden.

2011 werden die amtlichen Statistiken ganz genau unter die Lupe genommen. Denn dann wird der „Zensus“ durchgeführt, eine von der Europäischen Union angeordnete Volks-, Gebäude- und Wohnungszählung. Ab Mai werden sogenannte „Erhebungsbeauftragte“ unterwegs sein und die Bürger nach deren Lebensverhältnissen befragen. Jedoch handelt es sich im Gegensatz zr Volkszählung von 1987 um eine Stichprobenerhebung: Nur jeder zehnte Nenndorfer soll befragt werden. Der Großteil der darüber hinaus benötigten Daten wird von den Meldeämtern abgefragt.




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