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Ortsbegehung in Meinsen-Warber führt Teilnehmer an die Bückeburger Aue

Neubürger auf Schusters Rappen

Meinsen-Warber. Die Bückeburger Aue, die in früherer Zeit gewissermaßen eine Lebensader für die Bewohner der heutigen Doppelortschaft Meinsen-Warber gewesen ist, hat im Mittelpunkt der diesjährigen Ortsbegehung gestanden. Dabei gab es wie im benachbarten Rusbend auch hier eine Novität. „Wir haben erstmals an alle in den zurückliegenden drei Jahren zugezogenen Neubürger besondere Einladungen verschickt“, erläuterte Dieter Wilharm-Lohmann. Nun freue er sich, im Kreis der rund 60 Teilnehmer etliche relativ unbekannte Gesichter entdecken zu können, bemerkte der Ortsbürgermeister während der Begrüßung.

veröffentlicht am 28.09.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 11:21 Uhr

„Ich hoffe, dass auch jene Einwohner sich bei uns wohlfühlen, die noch nicht so lange hier wohnen“, ergänzte Wilharm-Lohmann. Die Ortsbegehung biete viele Möglichkeiten, um Kontakte zu knüpfen und Bekanntschaften zu vertiefen. „Heute sind viele Vertreter von Vereinen, Feuerwehr und Ortsrat anwesend, die Ihre Fragen gern beantworten.“

Der Trupp setzte sich am Taubeneck in Bewegung und wanderte zunächst in westliche Richtung, wo in Höhe der Aue-Feldbrücke die Inaugenscheinnahme des jüngst fertiggestellten Regenrückhaltebeckens auf dem Programm stand. Weitere Besichtigungspunkte waren das im Bereich Hohe Lücht geplante Baugebiet (der Ortsbürgermeister: „Es gibt schon einige Interessenten“) die ehemalige Stauwehranlage im Mühlengrund und das Areal von Sporthalle und Schießstand an der Grundschule. Im Mühlengrund informierte Martin Hesse die Besucher über den historischen Betrieb; am Schießstand erläuterte Ludwig Pohl Details der aktuellen Situation. Im Anschluss nahm die Tour einen etwas beschwerlichen Verlauf. „Vom Dorfteich, längs der Fischtreppe und über das große Aue-Wehr war ohne festes Schuhwerk kein Vorankommen“, ließ der Ortsbürgermeister wissen. Nach Überquerung der Warberschen Straße notierte Reiner Wilharm, der die Meinsen-Warberaner als Vertreter der Stadtverwaltung begleitete, an der Einmündung der Straße „Im Sacke“ in die Echtorfer Straße den Wunsch des Ortsrats, hier eine Verkehrsinsel einzurichten. „Vor allen Dingen, um die Schulwegsicherheit zu gewährleisten“, wie Wilharm-Lohmann verdeutlichte.

Im Verlauf der im „Warber Krug“ auf die Beine gestellten Abschlussfeier bedankte der Ortsbürgermeister sich bei Christian Bredemeier und Willi Delitsch, die in Eigenregie ein Hinweisschild an den Meinser Kämpen auf Vordermann gebracht hatten, sowie bei Gudrun Vauth und Achim Koch für die Organisation der Ortsbegehung.bus




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