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Bauprojekt in Algesdorf in diesem Jahr nicht bezugsfertig / Verwaltung informiert CDU

Neue Halle: TSV muss noch bis Januar warten

Algesdorf (bab). In der Wintersaison müssen sich die Rodenberger Sportvereine die vorhandenen Hallenzeiten noch teilen. Die Sporthalle in Algesdorf wird vor Januar nicht bezugsfertig sein. Diese Einschätzung teilte Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann bei einem Besichtigungstermin dem CDU-Kreisvorsitzenden Klaus-Dieter Drewes mit.

veröffentlicht am 29.10.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 07:22 Uhr

Dass die thermischen Eigenschaften der Algesdorfer Sporthalle sehr gut sind, erlebte der CDU-Besuch am eigenen Leib. In der Halle, die zurzeit wegen der Trocknung voll geheizt wird, konnte man in voller Montur schon ins Schwitzen geraten. Später werde aber eine Temperatur um die 18 Grad für den Sportbetrieb ausreichen, die durch eine Luftwärmepumpe erreicht wird, erklärte Heilmann.

Zusammen mit dem Rodenberger Bürgermeister Günter Altenburg, dem CDU-Amtsverbandsvorsitzenden Heinrich Schaper und Erhard Steege, stellvertretender Ortsverbandsvorsitzender der CDU, besichtigte der CDU-Kreisvorsitzende den Stand der Bauarbeiten und interessierte sich besonders für das ehrenamtliche Engagement des TSV Algesdorf. „Das Ehrenamt hat uns viel Geld gespart“, sagte Heilmann, der ankündigte, dass die Helfer des Vereins demnächst mit der Pflasterung der Fläche vor der Halle beginnen werden. Auch beim Innenausbau helfen TSV-Mitglieder mit Sach- und Fachverstand mit.

Das Hallenmanagement, also auch die Verteilung der Trainingszeiten, soll später komplett in Händen des TSV liegen. Außer dem 15 mal 27 Meter großen Spielfeld gibt es einen kleineren Raum für Gymnastik. Wie Heilmann bestätigte, sollen die sanitären Anlagen auch als Entlastung bei Punktspielen und Turnieren in der Sommersaison dienen, denn die Möglichkeiten im Sportheim seien nicht ausreichend. In diesem Jahr kann der TSV in die von der Samtgemeinde gebaute Halle wohl nicht mehr einziehen. „Vor Januar wird das nichts“, sagte Heilmann.

Die neue Fahrbahndecke zu Halle, Sportplatz und Sportheim ist jedenfalls schon fertig. Mit Bankette und Profilierung des Grabens soll nächste Woche begonnen werden.

„Das Ziel, das erreicht wird, ist doch top“, meinte Drewes, der auch darüber informiert wurde, dass die Samtgemeinde durch die kostenschonende Industriebauweise in den Dörfern wohnortnahe Angebote verwirklichen kann. Heilmann bot an, dem Landkreis gerne eingehender die sparsame Bauweise zu erklären. „Wir müssen immer wieder die Frage stellen, wie viel Kosten können, wir uns leisten“, stimmte der CDU-Kreisvorsitzende zu, der die „wunderbare Leistung“ aus professioneller und ehrenamtlicher Zusammenarbeit zu würdigen wusste.




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