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Neue Hallen: Mehr Aufträge notwendig

Samtgemeinde Rodenberg (bab). Bei den Turnhallenbauten in Hülsede und Algesdorf sowie beim Bau des Feuerwehrgerätehauses in Reinsdorf müssen doch mehr Firmenaufträge erteilt werden als angenommen. Ursprünglich war geplant gewesen, den Innenausbau im Wesentlichen ehrenamtlich durch die Mitglieder zu erledigen. Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann bestätigte diese Informationen von Jürgen Baumgart, CDU-Fraktionssprecher im Samtgemeinderat.

veröffentlicht am 26.10.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 07:22 Uhr

Baumgart hatte über den Baufortschritt bei der Mitgliederversammlung des CDU-Amtsverbandes informiert. Demnach sei ehrenamtlich nicht so viel zu machen „wie gedacht“. Im Samtgemeindeausschuss sei deshalb entschieden worden, die Arbeiten zu vergeben. Dadurch würden die angenommenen Gesamtkosten aber nicht überschritten. „Wir hatten mal gesagt 600 000 Euro, in dem Rahmen bleiben wir“, sagte Heilmann.

Für die Verwaltung ist das aber keine große Überraschung. Anfangs sei immer große Euphorie vorhanden, später stelle sich heraus, was leistbar ist und was nicht. Für die Turnhallen haben sich sogar bauliche Veränderungen ergeben. Statt die Zwischenwände per Trockenbau einzuziehen, werde jetzt mit Kalksandstein höhere Stabilität erreicht. Die Unterkonstruktionen für die Prellwände müsse ebenfalls aus statischen Gründen eine Fachfirma übernehmen, nannte Heilmann ein weiteres Beispiel.

Trotzdem leisteten die Freiwilligen überall ihren Beitrag. Anstriche, Vorarbeiten, Dämmung, und die Arbeiten im Außenbereich werden von den Vereinen übernommen. „Ich bin zufrieden“, meinte der Samtgemeindebürgermeister.

In Reinsdorf gab es laut Verwaltung etwas Zeitverzug durch „Störfeuer“ aus der Nachbarschaft.




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