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Freude bei der Lauenauer „Bürgerhilfe“ über Spende der Volksbank Hameln-Stadthagen

Neue Kühlschränke dienen der Stromersparnis

Lauenau (nah). Der noch junge Verein „Bürgerhilfe Samtgemeinde Rodenberg“ hat für seine Lebensmittelausgabe zwei neue Kühlschränke beschaffen können. Möglich wurde dies durch Spenden. Eine Zuwendung in Höhe von 500 Euro kam aus den Zweckerträgen der monatlichen Volksbank-Verlosungen. Lauenaus Geschäftsstellenleiter Lutz Fritzsche informierte sich jetzt über die Arbeit der Gemeinschaft.

veröffentlicht am 14.01.2011 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 03:22 Uhr

„So helfen uns die Spenden, Strom zu sparen und Kosten zu senken“, stellte Vorsitzende Margit Mesenbrink die beiden Geräte vor. Beim Kauf war auf die beste Energieeffizienzklasse geachtet worden. Gerade noch 128 Kilowattstunden pro Jahr erfordere der Betrieb. Die bisherigen Geräte „schluckten“ ein Mehrfaches davon.

„Ohne die Hilfe von außen würde Vieles nicht gehen“, zeigte sich Mesenbrink dankbar für die Unterstützung. Soeben sei der Gemeinschaft eine kleine Küchenzeile gestiftet worden. Dazu kommt jetzt noch ein neuer Durchlauferhitzer. Auch größere Transportprobleme werden gelöst: Der Hülseder Jatinder Kumar ist immer zur Stelle, wenn ein Kleinlaster benötigt wird.

Unterdessen erfolgt das wöchentliche Einsammeln der Lebensmittel auch bei schwierigen Witterungsverhältnissen immer noch mit Privatfahrzeugen. „Leider zeichnet sich noch keine andere Lösung ab“, erklärte Pressesprecher Wilhelm Mesenbrink, „aber wir sind weiter am Ball“. Die regelmäßigen Nutzer der Lebensmittelausgabe dürften es der „Bürgerhilfe“ danken: Regelmäßig kommen 30 Berechtigte zu den Öffnungszeiten an jedem Freitag zwischen 13 und 15 Uhr. Neben etlichen Alleinstehenden sind es auch Vertreter von Bedarfsgemeinschaften. So nennen sich im Behördendeutsch Bedürftige, die für die ganze Familie „einkaufen“ können. Von den „Kunden“ werden ein beziehungsweise zwei Euro erbeten. Da diese Beträge die laufenden Kosten für Anmietung und Unterhaltung der Geschäftsräume nicht decken, ist die „Bürgerhilfe“ neben einem Zuschuss des Fleckens Lauenau auch weiterhin auf Spenden angewiesen.

Inzwischen besteht mit einer gleichartigen Einrichtung in Bad Münder eine enge Kooperation bis hin zum gegenseitigen Tausch von Lebensmitteln, wenn diese gelegentlich jeweils in großer Menge zur Verfügung stehen. In der Badestadt kommen wöchentlich etwa 50 Personen. Im Vergleich dazu sei die erst seit wenigen Monaten bestehende Ausgabe in Lauenau mit bis zu 30 Besuchern bereits sehr gut frequentiert, meint Margit Mesenbrink: „Der Bedarf ist da.“




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