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Sanierung der Kreissporthalle Helpsen voraussichtlich bis 13. August

Neue Leuchten in Sporthalle sparen 4250 Euro pro Jahr ein

Helpsen (gus). Die Kreissporthalle in Helpsen erstrahlt nach den Sommerferien in neuem Licht. Genauer gesagt: Die darin aktiven Sportler werden in ein neues Licht getaucht. Der Landkreis tauscht derzeit die Beleuchtung in der Halle am Schulzentrum Helpsen aus.

veröffentlicht am 29.07.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 06:42 Uhr

Nach Angaben Michael Schünemanns, Mitarbeiter der Kreisverwaltung, werden die alten Leuchtkörper ausgebaut und durch neue, modernere Leuchten ersetzt. Die Arbeiten führt die Firma Mews aus Bückeburg aus. Die Kosten belaufen sich auf rund 60 000 Euro. Einen Teil dieses Betrags deckt Fördergeld des Bundesumweltministeriums.

Äußerlich wird sich die Sanierungsmaßnahme kaum, wenn nicht gar nicht bemerkbar machen. Denn es werden lediglich die Leuchtkörper, nicht aber die Lampen ausgetauscht. Die Suche nach passenden Leuchtkörpern ist nach Worten Schünemanns gar nicht so einfach gewesen.

Im Endeffekt soll die Investition Geld einsparen. Denn die neuen Leuchten sind deutlich energiesparender als ihre Vorgänger. Pro Jahr werden künftig etwa 25 000 Kilowattstunden an Elektrizität eingespart. Bei einem Preis pro Kilowattstunde von derzeit 17 Cent ergäbe sich ein Spareffekt von rund 4250 Euro pro Jahr.

Damit würde sich der Leuchtkörpertausch selbst ohne Bundeszuschuss binnen gut 14 Jahren amortisieren. Zudem weist Schünemann auf die Einsparung von jährlich 15,6 Tonnen CO2-Emissionen. Dies diene dem Umweltschutz.

Für die Arbeiten hat der Landkreis bewusst die Sommerferien ausgeguckt. Doch die schulfreie Phase wird kaum ausreichen, um die Maßnahme über die Bühne zu bringen.

Voraussichtlich am 13. August ist die Firma Mews fertig, meint Schünemann. Dies sei für das Schulzentrum Helpsen aber kein Problem, da der Sportunterricht im Sommer ohnehin auf den Sportplatz verlegt wird. Auch die Vereine treiben im Sommer in aller Regel Freiluft-Sport. Im Notfall muss eine Woche lang mit Einschränkungen gelebt werden.

Aktuell ist Mews-Mitarbeiter Detlev Krückeberg in luftiger Höhe direkt unter dem Hallendach tätig. Gestern montierte er Teile der Verkabelung. „Unten sind wir so weit durch“, sagte Krückeberg.




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