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Samtgemeinde lässt Anlage verlegen / Optimierung der Trinkwasserversorgung angestrebt

Neue Pumpstation für Feggendorf

Feggendorf. Die Einwohner von Feggendorf dürfen sich auf eine optimierte Trinkwasserversorgung freuen. Derzeit lässt die Samtgemeinde am Ende der Straße Lachdorf eine neue Pumpstation errichten, die das Wasser aus der Feggendorfer Quelle weiterleitet. Die Gesamtkosten für die Investition liegen bei rund 210 000 Euro.

veröffentlicht am 02.09.2014 um 15:26 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 00:42 Uhr

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Die Station befördert das Wasser von der Quellfassung direkt in den Hochbehälter. Gegenüber der alten soll die neue Pumpstation einige Vorteile bieten, erklärt Björn Ladage vom Tiefbauamt der Samtgemeinde. Während der heißen und trockenen Jahreszeit, wenn der Grundwasserpegel niedriger liegt, sei es manchmal nötig gewesen, für die Versorgung auf das Wasser aus den Lauenauer Quellen zurückzugreifen. Bei sehr intensiver Trockenheit sei das zwar auch mit der neuen Pumpe nicht auszuschließen, der Zugriff auf das Feggendorfer Quellwassers auch in regenarmen Zeiten sei mit der neuen Pumpe aber besser und zuverlässiger.

Darüber hinaus soll mit der neuen Anlage die Technik der UV-Desinfektion in die dortige Wasserversorgung Einzug halten. Die UV-Technik dient der Bekämpfung von Keimen im Wasser – mit dem Ziel, möglichst wenig Chlor für die Reinigung einsetzen zu müssen, erläutert Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann.

Auch die Steuerung und Überwachung der Station wird durch technische Neuerungen erleichtert.

Begonnen haben die Arbeiten im Südwesten des Dorfes vor etwa zwei Wochen. Dort wird das Gelände auf Samtgemeindegrund derzeit eifrig umgebaggert. Nach Abschluss der Arbeiten – vorgesehen für Ende Oktober – soll auf der Fläche wieder Gras sprießen. Bis dahin wird Feggendorf weitgehend über die Lauenauer Quellen versorgt. „Der Endverbraucher bekommt davon und vom Übergang am Ende aber nichts mit“, sagt Ladage. Allein in Lauenau sei aktuell durch die Doppelversorgung möglicherweise ein etwas geringerer Wasserdruck zu verzeichnen als vorher. Doch auch das werde sich dann bis Ende Oktober erübrigt haben.

Während für den Samtgemeindebereich nördlich der Autobahn sowie für Pohle der Wasserverband zuständig ist, werden Lauenau und große Teile von Hülsede über die drei Quellen der Samtgemeinde in Lauenau, Feggendorf und Altenhagen II versorgt.

Ein weiterer Baustein in der Wasserversorgung in der Samtgemeinde – aber auch für Bad Nenndorf – ist der Hochbehälter des Wasserverbandes Nordschaumburg, der derzeit oberhalb von Algesdorf gebaut wird (wir berichteten). Zwei 1000-Kubikmeter-Tanks werden dort oberirdisch angelegt und sollen den bisherigen erdbedeckten Wasserspeicher aus den sechziger Jahren ersetzen.




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