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Neue Soleleitung erstreckt sich über 1400 Meter

Rodenberg/Soldorf (par). Eine rund 1400 Meter lange Leitung wird in diesen Tagen zwischen Rodenberg und der Solequelle in Soldorf verlegt. Die aus den vierziger Jahren stammenden alten Rohre sind mittlerweile marode und halten nach Angaben von Axel Littmann, technischer Leiter des Nenndorfer Staatsbads, den heutigen Verkehrsbelastungen nicht länger stand.

veröffentlicht am 26.10.2012 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 23:22 Uhr

„Es hat seine Zeit gedauert, bis wir das Projekt durchführen konnten“, erklärte Hartmut Ammann, Geschäftsführer des Staatsbads. Zunächst mussten alle Anwohner ihr Einverständnis geben, da sich die Leitung über mehrere Grundstücke erstreckt.

Wie Littmann mitteilte, muss die Soleleitung zwischen Rodenberg und der Kurstadt in absehbarer Zeit nicht erneuert werden. „Diese stammt aus den späten sechziger Jahren und ist aus stabilem PVC. Hier gibt es keinen Handlungsbedarf“, berichtete der technische Leiter.

Die neue PE-Leitung, die an der Quelle in Soldorf beginnt und in einer Tiefe von ein bis eineinhalb Meter liegt, ist in den vergangenen Tagen bereits auf rund 800 Metern verlegt worden. Die einzelnen Abschnitte müssen allerdings noch miteinander verbunden werden. Wenn das Wetter mitspielt, sei man in etwa drei Wochen mit den Arbeiten durch, sagte Littmann.

Die Schwefelsole wird in Soldorf aus 90 Meter Tiefe gepumpt und entstammt einer der stärksten Schwefelsolequellen Europas. Als medizinisches Badewasser soll die Sole, nachdem sie sich einer umfassenden Aufbereitung unterzogen hat, unter anderem bei Hautleiden, wie Schuppenflechte, Psoriasis, Neurodermitis oder Akne, helfen.




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