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Ingo Goedecke zum Obermeister der Maler und Lackierer in Schaumburg gewählt

Neue Spitzen bei der Innung

Landkreis. Die Maler- und Lackierer-Innung Schaumburg hat am Dienstag in Bückeburg einen neuen Vorstand gewählt. Peter Harting, der das Amt des Obermeisters seit 15 Jahren ausgeübt hat, gibt sein Ehrenamt für andere frei. „Das soll auch reichen, jetzt soll diese Aufgabe in jüngere Hände gelegt werden“, sagte er. Zum Nachfolger wählte die Innung Ingo Goedecke aus Rinteln.

veröffentlicht am 26.02.2013 um 20:15 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:33 Uhr

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Im Laufe der Jahre hat Harting viele Veränderungen im Maler- und Lackierer-Handwerk miterlebt. „Es ist alles umweltfreundlicher geworden“, nennt er die stärkste und schnellste Entwicklung und bezieht sich unter anderem auf das Verschwinden der Lösungsmittel in den Farben.

Die zweite Personalie: Neuer Lehrlingswart ist Andreas Güttlein aus dem Auetal, der damit Bernd Harmening aus Krainhagen ablöst, der sich seit 2003 um den Bereich Ausbildung gekümmert hat. Was sich am stärksten verändert hat: „Früher mussten die Azubis noch eine schöne Gesellenprüfung ablegen – sie mussten ein komplettes Zimmer machen. Heute ist es nur noch eine Arbeitsprobe.“ Zum stellvertretenden Obermeister wurde der Vorsitzende der Fachgruppe Fahrzeuglackierer, Detlef Rauhut aus dem Auetal, gewählt. Die Aufgabe des Schriftführers bleibt bei Peter Roloff aus Heeßen und neuer Kassenwart ist der Stadthäger Bernhard Schmidtke.

Nach den Wahlen gab es zwei besondere Ehrungen: Peter Harting wurde aufgrund seiner langen ehrenamtlichen Tätigkeit zum Ehrenobermeister der Innung ernannt. Bernd Harmening darf sich nun Ehrenmitglied der Innung nennen, weil er sich als Lehrlingswart im Bereich Abnahme von Abschlussprüfungen mit vorbildlichem Einsatz für den Berufsnachwuchs eingesetzt hat.

Während es auf der einen Seite im Handwerk schwierig sei, Nachwuchskräfte zu finden, sei es auch schwer, Mitglieder für die Innung zu gewinnen, machte Harting deutlich. Je mehr Innungsmitglieder es gebe, umso geringer wären die Kosten für jedes einzelne Mitglied. Diesem „Selbsterhaltungstrieb“ entsprechend animierte er jedes Mitglied, zu schauen, ob man nicht noch weitere Personen dafür begeistern könnte. „Die Investition wäre gut angelegt“.




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