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Neue Trägergemeinschaft für das Museum

Bückeburg. Für die Trägerschaft des Museums der Ex-Residenz zeichnet sich eine von allen beteiligten Seiten akzeptierbare Lösung ab.

veröffentlicht am 04.09.2013 um 12:29 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 13:21 Uhr

Bückeburg. Für die Trägerschaft des Museums der Ex-Residenz zeichnet sich eine von allen beteiligten Seiten akzeptierbare Lösung ab. „Wir sind zuversichtlich, die Übertragung mit Wirkung zum 1. Januar 2014 vollziehen zu können“, erklärte Edeltraut Müller, die dem im Mai dieses Jahres aus der Taufe gehobenen „Museumsverein Bückeburg“ vorsitzt, während des offiziellen Vorstellungstermins des Vorhabens. Somit steht das Ende einer Diskussion in Aussicht, die im Kreis der Mitglieder des bisherigen Trägers, dem Schaumburg-Lippischen Heimatverein, allerhand Aufgeregtheiten hervorgerufen hatte. Unterschiedliche Auffassungen zu diesem Thema hatten im März dieses Jahres die ins Haus der Petrusgemeinde nach Steinhude einberufene ordentliche Hauptversammlung beträchtlich aus dem Ruder laufen lassen. Hintergrund der Debatte waren vor allen Dingen gegensätzliche Auffassungen über die Zukunft des Museums. „Es wurde deutlich, dass sich die Mitglieder in den Ortsgemeinschaften nicht mit dem Museum des Heimatvereins und auch nicht mit dem Heimatverein selbst identifizieren, sondern eigentlich nur mit ihren eigenen Ortsgemeinschaften“ hatte Müller, die damalige Vorsitzende der anno 1890 gegründeten Vereinigung, zu Protokoll gegeben. Während der im Juni im Restaurant „Altes Forsthaus“ tagenden außerordentlichen Hauptversammlung war der komplette Vorstand nicht wieder angetreten. Jetzt soll es die von Edeltraut Müller (Vorsitzende), Bückeburgs früherem Kämmerer Horst Tebbe (stellvertretender Vorsitzender), Gudrun Mirbach-Prägler (Schriftführung) und Udo Bokeloh (Schatzmeister) repräsentierte Neugründung richten. Eine erste Gesprächsrunde zwischen Museums- und Heimatverein über die Modalitäten des Trägerschaftswechsels habe einen recht harmonischen Verlauf genommen und sei sehr konstruktiv gewesen, berichtete die Vorsitzende.




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