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Naherholungsgebiete besser erreichbar

Neue Wanderwege und mehr Licht für Apelern

Apelern (bab). Die Gemeinde Apelern will weitere Wanderwege anlegen und damit Verbindungen zu Sehenswürdigkeiten und Naherholungsgebieten herstellen. Außerdem soll die Straßenbeleuchtung in den Ortschaften optimiert werden. Mit neuen Lampenköpfen will die Gemeinde Energie einsparen und trotzdem eine bessere Ausleuchtung der Straßen erreichen.

veröffentlicht am 16.07.2008 um 00:00 Uhr

Der Bauausschuss des Gemeinderates habe sich für den Ausbau von Wanderwegen ausgesprochen, so Bürgermeister Heinrich Oppenhausen. Wie er mitteilt, sind zwei Vorhaben besprochen worden. Ein Wanderweg soll vom Wirtschaftsweg abzweigen, der im Westen Apelerns hinter dem Sportgelände zur Rintelner Straße führt. Er soll zum Ehrenmal (für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs) am Schützenhaus auf dem "Kleinen Riesen" führen und ganz neu angelegt werden. Im Moment gehört der Streifen, den die Gemeinde im Auge hat, noch in privaten Besitz. Oppenhausen erklärt, es werden entsprechende Vereinbarungen getroffen, um ein Stück des Geländesnutzen zu können. Ein 1,50 Meter breiter Streifen soll dort später Schotterweg werden. Da der Fußmarsch an der L 443, wo sich kein Fußweg befinde, zu gefährlich sei, könne später über den neuen Wanderweg abgekürzt werden. "Viele machen die große Tour zum ,Großen Riesen' und an der Landstraße gibt es keine Gehwege", sagt Oppenhausen. "Ich sehe auch keine Chance, dass an der Landstraße ein Radweg gebaut wird." Später könnten die Spaziergänger an Ehrenmal und Schützenhaus vorbei laufen, dann die L 443 (Rintelner Straße) kreuzen und den Feldweg an der alten Molkerei entlang zum "Großen Riesen" wandern. Rund 800 Meter Feldweg will die Gemeinde an der Luftlinie von der Reinsdorfer Feldmark zum Apelerner Sportplatz ausbauen. Um den landwirtschaftlichen Verkehr nicht zu behindern, solle das Schotterstück mittig angelegt werden, sagt Oppenhausen, sodass es innerhalb der Spurbreite der großen Fahrzeuge liege und für den landwirtschaftlichen Verkehr keine Störung darstelle. Der Bauausschuss hat sich außerdem einstimmig dafür ausgesprochen, die alten, nicht effektiven Lampen in den Ortschaften durch neue zu ersetzen. In Soldorf ist der Unterschied bereits zu erkennen. Am Ortseingang aus Richtung Rodenberg steht ein neues Exemplar, das mit einer 70-Watt-Glühlampe auskommt. Wie Oppenhausen angibt, leuchtet diese wesentlich heller als die alten, bei denen das Milchglas zu viel Helligkeit wegnehme. Zudem brauchen die alten Laternen 100 Watt starke Leuchten. Auch in anderen Orten stehen solche Lampen noch. "Wir wollen Energie einsparen", erklärt der Bürgermeister. Vor der Entscheidung will die Gemeinde sich aber noch Rat von einem Fachmann einholen. Zu Beginn der dunklen Jahreszeit sollen die neuen Exemplare installiert sein.




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