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Kirchplatz-Umbau: Behörde lehnt „Auflösung“ des Kriegerdenkmals ab

Neuer Plan „schöner als der alte“

Sachsenhagen (jpw). „Wir hoffen, dass im April mit dem Umbau des Kirchplatzes begonnen werden kann.“ Pastor Josef Kalkusch ist angetan von der neuen Planung für den Vorbereich vor der Elisabeth-Kirche. „Die neue Planung ist noch schöner als die alte“, sagt er.

veröffentlicht am 31.01.2011 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 21:22 Uhr

Ursprünglich hatte die Kirchengemeinde vor, das Kriegerdenkmal aus dem Ersten Weltkrieg „aufzulösen“ und die Tafeln angemessen in das Denkmal für den Zweiten Weltkrieg zu integrieren. Doch die Idee ist beim Landesamt für Denkmalpflege nicht auf Gegenliebe gestoßen. Die Pläne der Sachsenhäger, ein wenig mehr Platz vor der Kirche zu bekommen, mussten geändert werden. So entwarf die Petershäger Landschaftsplanerin Christina Stoffers eine neue Situation: „Wir haben den Platz ein bisschen mehr nach Südosten verlegt“, erläutert Kalkusch. Wichtig sei die Klinkerpflasterung gewesen: „Auch die Wege um die Kirche herum werden eingebunden.“ Am Haupteingang entsteht noch ein zweiter, kleiner Vorplatz: „Bisher hat es keine Möglichkeit gegeben, eine größere Versammlung abzuhalten“, sagt Kalkusch. Künftig sei es zum Beispiel für Hochzeits- oder Taufgesellschaften möglich, dort ein Foto zu machen.

Die Kirchengemeinde sieht es nach Worten Kalkuschs positiv, dass die Stadt und die Samtgemeinde „in Mitverantwortung“ stehen. Die Stadt Sachsenhagen hat für die Finanzierung des Umbaus als Teil des Dorferneuerungsverfahrens entsprechend das Verfahren eingeleitet. Von den Gesamtkosten von 85 000 Euro bekommt Sachsenhagen 50 Prozent als Zuschuss aus der Dorferneuerung erstattet. Den Rest der Summe dritteln die Stadt, die Samtgemeinde und die Kirchengemeinde.




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