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Bauhofmitarbeiter meistern die winterlichen Behinderungen

Neuer Zaun und Fußweg trotz Schnee und Eis – viel Lob dafür

Samtgemeinde Sachsenhagen (jpw). Es gibt Tage, da sind die Mitarbeiter des Bauhofes der Samtgemeinde Sachsenhagen sogar noch schneller, als ihr Chef es ahnt. „Ja, die werden noch den ganzen Tag dort zu tun haben“, hatte der Leiter des Bauhofes, Ulrich Reumke, noch am Morgen gegenüber dieser Zeitung gemutmaßt.

veröffentlicht am 21.01.2011 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 21:42 Uhr

Deren Mitarbeiter wollte sich in Auhagen, an „Piepers Ecke“, einfinden wollte, um ein Foto vom Abschluss der Bauarbeiten zu machen. Gesagt, getan, doch unmittelbar nach der Mittagszeit war der orangene Kleinlastwagen mit den tatkräftigen Männern schon nirgendwo mehr zu sehen. Einzig eine rot-weiße Bake auf einem frisch gerüttelten und besandeten Bürgersteig mahnte zur Vorsicht und zeugte von der bereits erledigten Arbeit. „Ich habe meinen Mitarbeitern gesagt, dass sie schon anderswo Schlaglöcher zumachen sollen, wenn sie Luft haben“, meinte, daraufhin angesprochen, der Bauhofleiter. Reumke hatte es in den vergangenen Wochen ein wenig gewurmt, dass die Baustelle in Auhagen (Gehweg verbreitern und Zaun aufstellen) in dieser Zeitung in einem Atemzug mit den großen Winterbaustellen – besonders an der „Meierei/Kuhle“ in Sachsenhagen – genannt worden ist. Stimmt. Die Mitarbeiter des Bauhofs haben, wo es nur irgend ging, um den Schnee herumgearbeitet. Sie nahmen die Steine aus dem Gehweg, an denen noch die frostigen Klumpen hingen und setzten während der Minusgrade in den bereits vorhandenen Beton den neuen Zaun. „Das war wunderbar“, lobte denn auch der Auhäger Bürgermeister Kurt Blume die Arbeit der Bauhofmitarbeiter. Die Gemeinde hatte zuvor mit ihrem Beschluss für die Verbreiterung des Bürgersteiges in der Kurve der L 445 im übertragenen Sinn den Weg geebnet, bevor die Bauhofmitarbeiter das Pflaster aufnahmen – und dies mit der Strecke im Wortsinn taten.

Auch in der Sache des „Pfingstbier“-geplagten Zaunes hatte die Gemeinde im Vorfeld eine für beide Seiten annehmbare Einigung mit dem Anlieger getroffen. Wie gut die Zusammenarbeit funktionierte, lässt sich daraus ersehen, dass Fußgänger und Fahrradfahrer während der Bauarbeiten den Umweg über das Grundstück nehmen durften.

So sind nun alle Seiten hochzufrieden mit dem schnellen Einsatz rund um den Winter. Der Fußweg ist trotz der heftigen Beanspruchung des Bauhofes durch Winterdienst mit anschließendem Schlaglochflicken – Mitte Januar – fertiggestellt. Reumke nimmt das nicht immer selbstverständliche Lob aus Auhagen gerne entgegen und will es weitergeben: „Ich bin stolz auf meine Männer.“




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