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Wenige Wochen nach dem Dekra-Veto hat Todenmanns Ortswehr Ersatz

Neues Fahrzeug in Rekordzeit - "das ist nicht mehr zu toppen!"

Todenmann (who). Im Mai hat die technische Prüfung die Ortsfeuerwehr von ihrem angejahrten Einsatzfahrzeug geschieden. Dass die Todenmanner mit einem so gut wie nagelneuen Feuerwehrwagen schon jetzt wieder uneingeschränkt einsatzfähig sind, geht auf die besonders schnelle Ersatzbeschaffung zurück.

veröffentlicht am 07.08.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:26 Uhr

Am Donnerstag hat die Kirschendorf-Feuerwehr ihr Tragkraftspritzenfahrzeug feierlich offiziell in Dienst gestellt. Schon am 10. Juli war es eingetroffen und bestückt worden. Die Probefahrten zum Eingewöhnen sind gemacht, erste Überraschungen auch. So habe die Überführungsmannschaft gleich bei der ersten Fahrt vom Lieferanten in Luckenwalde in Ostdeutschland Bekanntschaft mit der Geschwindigkeitsbegrenzungsanlage des 108 PS starken Motors gemacht, erklärt der stellvertretende Ortsbrandmeister Uwe Jansen: "Bei 120 macht er zu und darüber hinaus geht gar nichts mehr..." Die Vorgeschichte: Am 26. April hatte der Dekra-Prüfer dem alten Einsatzfahrzeug die Plakette verweigert. "Reparatur unwirtschaftlich" stellte die Feuerwehrtechnische Zentrale in Stadthagen fest. Bereits am 1. Juni plädierte der Verwaltungsausschuss des Rates der Stadt Rinteln für eine überplanmäßige Ausgabe zur umgehenden Ersatzbeschaffung,die der gesamte Rat schon am 15. Juni absegnete. Bei der Firma Rosenbauer in Luckenwalde seien die Beschaffer der Feuerwehr dann ganz schnell fündig geworden, erklärt Jansen. Dort habe ein fast fabrikneues Vorführfahrzeug geradezu auf seinen Abruf gewartet. Nachdem die Stadt Rinteln am 19. Juni den Auftrag erteilt hatte, brauchte es nur noch geraume Zeit bis zur Auslieferung am 10. Juli. Nur wenige Sonderausrüstungen mit zusätzlicher Beleuchtung, Anhängerkupplung oder zusätzlichen Verstauungsmöglichkeiten waren nötig, um das Fahrzeug für Todenmann passend zu machen. Den Gesamtpreis von 45 820 Euro kommentierte Rintelns Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz schmunzelnd: "Mein Privatwagen hat jedenfalls eine ganze Menge weniger gekostet..." "Fahrzeugbeschaffung in Rekordzeit, das ist nicht mehr zu toppen", blieb für Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote am Ende nur noch übrig, das Gemeinschaftsprojekt von Rat, Verwaltung und Feuerwehr zu loben.




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