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Wegen Schimmelgefahr wird Einsatzkleidung vorerst zu Hause aufbewahrt

Neues Gerätehaus sehnlichst erwartet

Hohenrode. „Das derzeitige Gerätehaus ist in einem desolaten, nicht mehr vertretbaren Zustand.“ Mit dieser Anmerkung unterstrich Hohenrodes Ortsbrandmeister zur Jahresversammlung seiner Feuerwehr die Dringlichkeit, das Problem mit der Unterkunft so bald wie möglich zu lösen. Und so soll es werden, denn spätestens im Jahr 2017, wenn das neue Fahrzeug kommt, das zu groß ist für die alte Garage, muss das Thema erledigt sein, stärkte Ortsbürgermeister Achim Heger der Hohenroder Feuerwehr den Rücken.

veröffentlicht am 13.01.2015 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:53 Uhr

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„Der Ortsrat hat geschlossen für Neubau gestimmt. Und für mich ist ganz klar, dass in diesem Jahr die Planungen anlaufen müssen“, unterstrich Heger. Dabei nahm er Bezug auf die Dringlichkeit, die Ortsbrandmeister Entorf erst ganz am Ende seines Berichts betont hatte mit dem Hinweis: Die Aktiven-Mannschaft (aktuell 30 Mitglieder) muss ihre Einsatzkleidung zu Hause aufbewahren, weil es im Gerätehaus schimmelt und es dort überhaupt zu wenig Platz gibt, um alle Gerätschaften sachgerecht unterbringen zu können.

Unterstützung seitens der Kommunen und der Bürger sei ein wesentliches Element, die Freiwilligen Feuerwehren als Ganzes bei der Stange zu halten und die einzelnen Mitglieder für das ehrenamtliche Engagement zu motivieren, verdeutlichte der stellvertretende Abschnittsleiter Süd, Dirk Hahne, zum Thema, das zurzeit ganz „Feuerwehr-Deutschland“ zu bewegen scheint. Denn: „Im Osten haben wir schon die größten Probleme“.

Aber wenn es auch im Osten und anderswo Probleme mit der Verfügbarkeit geben sollte, die Hohenroder Feuerwehr ist noch gut aufgestellt, konnte Hahne aus dem Hünenburg-Dorf mitnehmen. Die geschlossenen Reihen in blauen Uniformen unterstrichen das, was der Ortsbürgermeister zuvor gelobt hatte mit den Worten, der Teamgeist der Hohenroder Feuerwehr sei so einzigartig wie jener der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im vergangenen Jahr bei der WM.

Und Teamgeist hat Hohenrodes Feuerwehr im vergangenen Jahr vor allem bei vier Einsätzen, zwei Alarmübungen sowie allein elf Wettbewerben (nach altem Reglement) bewiesen. Bei Letzteren erzielten die Recken von der Hünenburg allein acht Treppchenplätze, darunter zum zehnten Mal den Rintelner Stadtmeister-Titel. Und bereits zum 53. Mal richteten die Hohenroder ihre legendären Traditionswettbewerbe in der Hünenburg-Arena aus. Damit der Fortbestand der Ortsfeuerwehr – und damit die Traditionswettbewerbe – auch für die Zukunft sichergestellt bleibt, braucht es kontinuierlich Nachwuchs für die Einsatzabteilung, der in Hohenrode nicht nur prinzipiell vorhanden, sondern auch bereit ist, Verantwortung im aktiven Dienst zu übernehmen. Und Anzeiger dafür, dass es auf diesem Sektor rund läuft in Hohenrode, waren die Beförderungen jüngerer Einsatzkräfte sowie die Ehrung altgedienter Mitglieder. Befördert in höhere Dienstgrade wurden Patrick Wolter und Christian Entorf zu Feuerwehrleuten, Manfred Melcher zum Oberfeuerwehrmann sowie Stephan Johann als Allrounder zum Oberlöschmeister.

Das goldende Ehrenzeichen für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft heftete der stellvertretende Abschnittsleiter Süd Karl-Heinz Bruns an die Uniformjacke. Darüber hinaus wurde Friedhelm Schmedecke mit dem Dank der Ortsfeuerwehr in die Altersgruppe verabschiedet.

Karl-Heinz Bruns (r.) gehört seit 40 Jahren zur Feuerwehr Hohenrode. Dirk Hahne, stellvertretender Abschnittsleiter Süd der Schaumburger Kreisfeuerwehr überbrachte das goldene Ehrenzeichen und die dazu gehörige Urkunde.who




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