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Nadine Völkening Vertretungskraft / Weitere Verstärkung gesucht

Neues im Hesper Kindergarten

Hespe (gus). Im Kindergarten Hespe herrscht alles andere als Stillstand. Der Gemeinderat hat gleich eine ganze Reihe von Neuerungen beschlossen. So stimmte das Gremium dafür, dass Nadine Völkening als Vertretungskraft bei urlaubs- und krankheitsbedingten Ausfällen des Stammpersonals eingestellt wird. Die Niedernwöhrenerin ist gelernte Erzieherin und arbeitet bereits seit einigen Wochen in Hespe. „Das Team ist super“, lobte sie die Arbeitsatmosphäre.

veröffentlicht am 27.11.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 12:42 Uhr

Allerdings sucht die Gemeinde Hespe nach einer weiteren Vertretungskraft, die befristet von Januar bis August 2010 in der Kindertagesstätte einspringen soll. Damit nicht genug der Personalangelegenheiten: Mit Jeanette Elze-Sievert verabschiedet sich eine Erzieherin demnächst in den Mutterschutzurlaub. Deshalb soll Irmgard Meeses Zeitarbeitsvertrag verlängert werden. Meese vertrat bisher Julia Weinhold, die sich ebenfalls in Mutterschutz befindet, aber in Kürze zurückkehrt. Der Rat stimmte sowohl der Stellenausschreibung als auch Meeses Vertragsverlängerung zu.

Zu guter Letzt ging es in der Ratssitzung ums Geld. Der Vorschlag der Verwaltung lautete, die Kindergartengebühr für die fünfstündige Vormittagsbetreuung von 90 auf 95 Euro anzuheben. Dieser Empfehlung folgten die Ratsmitglieder. Die Betreuung bis 14 Uhr soll weiterhin 125 Euro kosten. Für Geschwisterkinder gibt es ebenfalls keine Gebührenerhöhung. Alle Beschlüsse wurden einstimmig getroffen.

Bürgermeister Werner Vehling erläuterte, dass der Kindergartenbetrieb die Gemeinde jährlich rund 180 000 Euro kostet. Die finanzielle Lage der Kommunen werde nicht besser – deshalb sei eine moderate Anpassung der Gebühren unumgänglich. Auch die übrigen Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Nienstädt wollen Erhöhungen beschließen – Helpsen hat es bereits getan. Der Fachausschuss der Gemeinde Nienstädt votierte in dieser Woche ebenfalls für eine moderate Anhebung.

Klaus Schmidt (Grüne) verwies auf die bestehende Sozialklausel, wonach armen Familien die Kindergartengebühr erlassen wird. Johannes-Friedrich Böse (CDU) sagte, die Gebührenerhöhung gelte ab Sommer 2010 – bis dahin greife auch die vom Bund geplante Kindergelderhöhung. Uwe Grone (SPD) plädierte für einen Ausbau des Betreuungsangebots.




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