weather-image
23°
×

Amt des zweiten stellvertretenden Bürgermeisters neu besetzt

Neuwahl nach Rücktritt: Möller geht, Witt steigt auf

Buchholz (tw). Der Rat hat am Dienstagabend Wolfgang Witt (WiB) zum zweiten stellvertretenden Bürgermeister gewählt. W itt tritt damit die Nachfolge von Reimund Möller an, der sein Mandat aus gesundheitlichen Gründen niederlegen musste; die CDU-Fraktion hatte sich damit in Buchholz aufgelöst (wir berichteten).

veröffentlicht am 02.10.2008 um 00:00 Uhr

WiB-Ratsherr Witt hatte vorgestern weder einen Gegenkandidaten, noch kassierte er Gegenstimmen. Die SPD-Fraktion in Gestalt von Frank Rinne und Ulrich Völkel enthielt sich ebenso wie der Kandidat selbst. Im Gemeindehaus gab das Ortsparlament unter Vorsitz von Bürgermeister Hartmut Krause (WiB) seinem langjährigen Weggefährten Möller zuvor Gelegenheit zu einer letzten Stellungnahme. Der wollte eigentlich gar nichts sagen, nur so viel: "Meine Entscheidung hat ausschließlich persönliche Gründe und nichts mit der Ratsarbeit oder irgendwelchen Personenim Rat zu tun." Im Gegenteil: die zwölf Jahre, in denen Möller als eines der dienstältesten Ratsmitglieder die Zukunft des Ortes mit gestaltete, seien eine "schöne Zeit" gewesen. Nach diesen Worten beschloss der Rat den Sitzverlust des Politikers, Hauptorganisator von Weihnachtsfeiern und Ausflügen, auch formell. Im Namen der Gemeinde händigte Krause Möller ein Blumenbouquet und einen Essensgutschein für zwei Personen aus. Der Scheidende verabschiedete sich, sichtlich bewegt, von allen Ratsmitgliedern per Handschlag. Bei der letzten Kommunalwahl hatte er für die CDU als Einzelbewerber im Dorf 79 Personen- und 23 Listenstimmen geholt. Als Nachfolger Möllers im Amt des zweiten Stellvertreters von Hartmut Krause schlug WiB-Sprecherin Gudrun Spiller ihren Fraktionskollegen Witt vor. Entgegen ersten anderenÜberlegungen verzichtete die SPD-Fraktion, die mit Klaus Kappmeier bereits den ersten stellvertretenden Bürgermeister stellt, auf das Aufstellen eines eigenen Gegenkandidaten. "Wir wollen kein ,Kampfgeschwafel'", fasste sich Frank Rinne kurz. Eine Geste, die Krause als "nett" bezeichnete. Kein Wunder, dass bei soviel Harmonie niemand eine geheime Wahl beantragte.




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige