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Heimspiele für die Damen und Herren der HSG Exten-Rinteln / Derby für ho-handball

Nicht ins offene Messer laufen

veröffentlicht am 08.02.2018 um 15:46 Uhr

Redebedarf: Coach Saulius Tonkunas (rechts) und sein Kotrainer Torsten Mischke wollen die HSG Exten-Rinteln in der Landesliga auf Kurs Klassenerhalt bringen. Foto: tol

BEZIRK HANNOVER. Auf dem Weg zum Klassenerhalt müssen die Heimspiele gewonnen werden – egal, wie der Gegner heißt. Diese Regel trifft auf die Handballer der HSG Exten-Rinteln in der Landesliga zu. Der Tabellenvorletzte empfängt die starke Reserve des MTV Großenheidorn und peilt mit einem Sieg den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen an.

Herren Landesliga: HSG Exten-Rinteln – MTV Großenheidorn II (So., 17 Uhr): Nur ungern denkt die HSG an das Hinspiel zurück. Im ersten Aufeinandertreffen wurde der Aufsteiger mit 25:40 abgeschossen. „Da sind wir ihnen ins offene Messer gelaufen“, erinnert sich Trainer Saulius Tonkunas. Der MTV habe eine super Handballschule, alle Spieler sind top ausgebildet und sehr flink auf den Beinen. „Wir müssen Tempogegenstöße vermeiden“, fordert der Litauer. Die desaströse erste Hälfte in Alfeld wurde aufgearbeitet. „Wir haben gut trainiert, das Team brennt und wir wollen die beiden Punkte in Rinteln behalten“, wünscht sich Tonkunas mal wieder einen Heimsieg. Die HSG hat bis auf den Langzeitverletzten Alexander Ermakov keine Ausfälle zu beklagen. „Jeder will spielen, das merkt man im Training, die Jungs geben Gas und kämpfen um einen Startplatz“, freut sich der HSG-Coach über den größeren Konkurrenzdruck.

Nach nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen streben die Gäste wieder ein Erfolgserlebnis an. „Wir haben zuletzt zu fahrig agiert. Der jungen Truppe fehlt es in den Schlussminuten oft an der Erfahrung und Konsequenz“, moniert Trainer Bertrand Salzwedel. Trotz des hohen Hinspielsieges fährt der MTV mit großem Respekt an die Weser. „Im Hinspiel haben wir sie auf dem falschen Fuß erwischt, nun werden sie besser auf unser Spiel eingestellt sein“, glaubt der MTV-Trainer, der auf den kompletten Kader zurückgreifen kann und einen Auswärtserfolg anstrebt.

VfL Hameln II – ho-handball (Sa., 17.15 Uhr): Es läuft wie geschmiert bei den ho-Handballern. 6:0-Punkte stehen 2018 zu Buche. „Das Derby ist eines der Highlights der Saison. Auf diese Spiele freut man sich immer richtig. Es kribbelt schon“, kann ho-Trainer Frank-Michael Wahl den Anpfiff kaum noch abwarten. Auch personell haben die Gäste aktuell keine Probleme. Mit einem Auswärtssieg würden die Hessisch Oldendorfer den VfL in der Tabelle sogar überholen. „Aufgrund des Heimspiels ist Hameln leichter Favorit. Zu Hause können die jeden schlagen. Dort sind sie eine Heimmacht“, weiß Wahl und ergänzt: „Beide Teams spielen einen sehr ähnlichen Handball und setzen viel auf Tempo. Die kompaktere Mannschaft hat einen kleinen Vorteil. Wir gehen ohne Angst ins Spiel, aber wir brauchen schon eine hervorragende Leistung, um Hameln in Verlegenheit bringen zu können.“

Frauen Landesliga: TuS Bothfeld – ho-handball (Sa., 14 Uhr): Die Partie des Spitzenreiters beim Tabellenneunten wurde verlegt. Neuer Spieltermin ist Sonntag, 25. Februar, um 17.45 Uhr.

Frauen Regionsoberliga: HSG Exten-Rinteln – Garbsener SC (So., 15 Uhr): Auf der Stirn von HSG-Coach Torsten Mischke sieht man viele Sorgenfalten. Es drohen mal wieder viele Ausfälle. Laura Bulmahn wurde nach ihrer Blauen Karte für zwei Spiele gesperrt, Sara Brzezinska ist verletzt und die A-Juniorinnen hängen mit der Motivation, bei den Damen auszuhelfen, ein wenig durch. „Es wird wohl wieder ganz eng mit Spielerinnen“, glaubt Mischke. Sein Team dürfe den Tabellenletzten nicht unterschätzen. „Wir können jeden Gegner schlagen, aber auch gegen jeden verlieren“, weiß der HSG-Coach. Die dünne Personaldecke hat sich auf die Trainingsabende ausgewirkt. „Wir können nicht mehr viel einstudieren“, erklärt Mischke.seb, awa

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