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Gemeinde plant neue Wartehäuschen / Unterstand an Liekweger Straße fertig / Sicherheit wichtig

Nienstädter Bushaltestellen im Blickpunkt

Nienstädt/Liekwegen/Sülbeck (gus). Das Warten auf den Bus wird in der Gemeinde Nienstädt fortan komfortabler. Eine ganze Reihe Verbesserungen sind geplant.

veröffentlicht am 02.04.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 19:42 Uhr

An der Straße Großer Kamp am ehemaligen Mania-Firmengelände soll nach dem Willen der Bau-, Planungs-, Verkehrs- und Umweltausschuss-Mitglieder ein neues Bushaus aufgestellt werden. Dirk Röbke (SPD) sagte, er habe dort bis zu 25 Schüler beobachtet, die ohne eine Unterstellmöglichkeit bei schlechtem Wetter buchstäblich im Regen stehen.

Bisher war die Haltestelle nur an einem Fahrplan und dem Schild mit einem „H“ darauf zu erkennen. Und selbst die letztgenannte Hinweistafel fehlt inzwischen, wie die Ausschuss-Mitglieder bei einer Besichtigung feststellten. Da der verfügbare Seitenbereich zu schmal für ein Bushaus ist, muss die Gemeinde ein Stück Land kaufen. Dies soll die Verwaltung nun in die Wege leiten.

Überdies hat der Bauhof die vorhandenen Schutzhütten an den Bushaltestellen in der Gemeinde unter die Lupe genommen. An mehreren Stellen stellten die Mitarbeiter Sanierungsbedarf fest. In einer Prioritätenliste sind nun die Häuschen der Dringlichkeit nach festgehalten. Auf den Hinweis, die Häuschen sehen teilweise noch recht ordentlich aus, entgegnete Gemeindedirektor Rolf Harmening, häufig seien die Fundamente marode.

Nach und nach wird die Liste nun abgearbeitet. Ganz oben stehen die Unterstellmöglichkeiten am Blumenbruch 35 und an der Kirchhorster Straße an der Tanzschule. Für beide soll alsbald Ersatz angeschafft oder selbst gebaut werden. Denn im Bauausschuss herrschte die Meinung vor, dass Fachwerk-Häuschen schicker sind als Glas-Unterstände. Und da der Bauhof solche früher bereits selbst aufgestellt hat, solle dies auch am Blumenbruch, an der Kirchhorster Straße und am Großen Kamp geschehen – möglicherweise im Winter.

Harmening sagte, dies sei nur möglich, wenn die Mitarbeiter des Bauhofs nicht voll ausgelastet sind. Die Gefache müssten ohnehin extern errichtet werden. Rund 7000 Euro pro Bushaus betragen die etwaigen Kosten.

Das neue Wartehäuschen an der Liekweger Straße zwischen Hüttenstraße und Bergstraße ist bereits so gut wie fertig. Harmening erklärte auf Anfrage aus dem Bauausschuss, dass die derzeit noch sehr raue Oberfläche des Fundaments noch glatter wird. An dieser Stelle muss ein Glas-Haus stehen, damit Auto- und Busfahrer sehen können, was sich hinter den Wänden abspielt – aus Sicherheitsgründen.




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