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Im Mehrgenerationenhäuschen rücken Hildburgschüler und Hospizverein zusammen

Niete führt zum Hauptgewinn

Bei einer Tombola, die Schüler der Hildburgschule auf dem Adventszauber organisiert hatten, gab es tolle Preise zu gewinnen.

veröffentlicht am 03.12.2017 um 16:53 Uhr

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Autor

Claudia Masthoff Reporterin
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RINTELN. Erst hatten alle einen kleinen Schrecken bekommen. Eine Panne, ein Versehen: am Samstagnachmittag war die Nutzung des Mehrgenerationenhäuschens gleich zwei Gruppen zugesagt worden. Die erste, nämlich die Näh-AG der Hildburgschule unter Leitung von Lehrerin Birgit Kaiser-Steding, hatte ihren Wunschtermin schon im Jahr zuvor fix gemacht, was jedoch in Vergessenheit geraten war. Die zweite war niemand anderes als der Rintelner Hospizverein.

Doch zum großen Glück ist das Mehrgenerationenhäuschen ja schon beinahe ein Mehrgenerationenhaus geworden, und die Verantwortlichen, die sich in den doch sehr unterschiedlichen Bereichen Schülerförderung und Sterbebegleitung engagieren, fanden genug Platz, sowohl für Tombolagewinne auf der einen wie auch für Infomaterial auf der anderen Seite. Außerdem stellte man fest, dass man wunderbar miteinander auskam und dass Besucher es durchaus genossen, beide Projekte in einem Raum vorzufinden. Und am Nachmittag hieß es dann schon: „Vielleicht sollten wir das im nächsten Jahr wieder genauso machen.“

18 Schülerinnen und Schüler von Klasse fünf bis zehn haben sich am Tombola-Projekt beteiligt und im Vorfeld die unterschiedlichsten Dinge von verzierten Windlichtern, über alle möglichen Arten von Weihnachtsbaumschmuck bis zu selbst genähten Beuteln und Portemonnaies hergestellt. Auch am Samstag selbst wurden sie als Helfer gebraucht, schließlich musste auf- und abgebaut werden und es galt die 600 Lose – 300 Nieten und 300 Gewinne – auf dem Adventszauber an den Mann zu bringen.

Das Besondere bei der Tombola der Hildburgschule: zum Hauptgewinn kommt man hier immer über eine Niete. Die werden nämlich mit Namen und Telefonnummern versehen und in einer Dose gesammelt. Pünktlich um 17 Uhr erfolgt dann die große Ziehung. Dass sich in diesem Jahr sogar zwei Glückspilze über einen schönen selbst gemachten Adventskalender samt vielen Gutscheinen in den Fächern freuen durften, verdanken sie Elisabeth Werner. Die 97-jährige fleißige Handarbeiterin sorgte nämlich dafür, dass neben dem von Zehntklässlern genähten dekorativen Wandbehangskalender auch noch einer mit 24 bunten selbst gestrickten Socken am Band verlost werden konnte. Beide Stücke übrigens eine echte Augenweide!




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