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Erstes Vorbereitungstreffen gut besucht / Viel Bewährtes und etliche Neuerungen

Noch ein Jubiläum: „Lange Nacht der Kultur“ wird fünf Jahre alt

Bückeburg (bus). Bei der großen Zahl der in diesem Jahr in der Ex-Residenz zu begehenden Jubiläen ist ein wenig untergegangen, dass auch die „Lange Nacht der Kultur“ anno 2009 ihren ersten runden Geburtstag feiern kann. „Die Kulturnacht geht in diesem Jahr bereits zum fünften Mal über die Bühne“, stellte Hauptkoordinator Albert Brüggemann während des ersten Vorbereitungstreffens fest.

veröffentlicht am 15.05.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 20:21 Uhr

Rund vier Monate vor dem Fest – die Kulturnacht steigt in diesem Jahr am Freitag, 11. September – deutete die Anwesenheit von mehr als 20 Teilnehmern darauf hin, dass dem Unternehmen wiederum großes Interesse entgegengebracht wird und ein abermaliger Erfolg zu erwarten steht. 2008 führte die Veranstaltung an 30 Spielorten rund 80 Programmangebote zusammen. Der Verkauf von 1500 Eintrittsbändchen und die Mithilfe einiger Sponsoren sorgten für einen nahezu kostendeckenden Verlauf. An diesen Vorgaben orientieren sich auch die aktuellen Planungen.

Die Besucher werden im Programm viel Bewährtes, aber auch etliche Neuerungen finden. Brüggemann berichtete von zahlreichen Teilnehmern der Vorjahre, die ihr erneutes Mitwirken bereits signalisiert hätten. Und über Nachfragen, die Premieren in Aussicht stellen. Einiges Kopfzerbrechen bereiten den Organisatoren Veränderungen in der Bückeburger Geschäftswelt. Soll heißen: Viele leer stehende Ladenlokale haben binnen Jahresfrist neue Mieter gefunden. Was für die Stadt einem Segen gleichkomme, verdeutlichte Brüggemann, beschere den Kulturnachtmachern womöglich räumliche Probleme.

Als weitere Schwachstelle machte der Berichterstatter die Begleitung der „Nacht“ durch die heimischen Gastronomiebetriebe aus. Deren Beiträge seien im Wortsinn „ziemlich mager“ gewesen. Hier gebe es Verbesserungsbedarf. Keine Sorgen machte sich Brüggemann über das rechtzeitige Auffinden einer für ein Motto taugenden Künstlerpersönlichkeit. Auf diesem Feld werde sicher (die nicht anwesende) Professorin Edith Schönbeck fündig werden. Von den Teilnehmern wurden Georg Friedrich Händel (250. Todestag) und Felix Mendelssohn Bartholdy (200. Geburtstag) als mögliche Kandidaten genannt.

Weiteren Aufwind wird die „Lange Nacht der Kultur“ sicher dadurch erfahren, dass sie gemeinsam mit dem zwei Tage später terminierten Freiluftkonzert des Göttinger Symphonie Orchesters beworben wird. Der Auftritt der unter Christoph Mueller agierenden Musiker steht am Sonntag, 13. September (Beginn: 18 Uhr), unter dem Thema „Hollywood in Concert“. Gespielt werden Film- und Musicalmelodien. Unter anderem soll auf der Marktplatzbühne Ennio Morricones „Spiel mir das Lied vom Tod erklingen“. Was mutmaßlich nicht als Motto beider Veranstaltungen gemeint ist.




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