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Noch hat die Stadt genug Geld im Sack

Bückeburg (rc). Die Finanz- und Wirtschaftskrise macht in diesem Jahr noch einen kleinen Bogen um den Haushalt der Stadt Bückeburg. Zwar wird es aufgrund gesunkener Schlüsselzuweisungen für die Einkommens- und Gewerbesteuern einen Fehlbedarf von rund einer Million Euro im Haushalt des laufenden Jahres geben. Die Miesen können aber durch das Rechnungsergebnis 2008 sowie Rücklagen noch einmal komplett ausgeglichen werden, weil die Zuweisungen des Landes Niedersachsen für die Einkommen- und Gewerbesteuer stärker sprudelten als die Stadt erwartet hat.

veröffentlicht am 18.08.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 05:21 Uhr

Das teilte Stadtkämmerer Horst Tebbe auf Anfrage unserer Zeitung mit. Er steckt derzeit mitten in den Planungen für den zweiten Nachtragshaushalt, den die Stadt in diesem Jahr verabschieden muss. Der erste wurde verabschiedet, um die Mittel aus dem Konjunkturprogramm II zu verankern. Die Änderungen werden den zuständigen Politikern erstmals in einer Sitzung des Wirtschafts- und Finanzausschusses am Dienstag, 8. September, vorgestellt.

Während die Stadt 2009 also noch einmal mit einem blauen Auge davon kommt, wird 2010 die Wirtschafts- und Finanzkrise ihre deutlichen Spuren im kommunalen Haushalt hinterlassen. Der Stadtkämmerer rechnet bereits jetzt mit einem Fehlbedarf von 1,5 Millionen Euro. Die Ausgabenanforderungen der Ämter würden zwar noch nicht vorliegen: „Aber die Summe werden wir nicht einsparen können.“ Die Stadt wird aufgrund der neuen Haushaltsrechnung, der Doppik, gezwungen sein, ein Konsolidierungskonzept aufzustellen. In ihm muss festgehalten werden, wie die Stadt in den darauffolgenden Jahren die Schulden begleichen will, die sie zur Haushaltsdeckung aufnehmen muss.




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