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Eltern beteiligen sich am Bau des Spielplatzes Hausstätte

„Noch ist das ’ne Seenlandschaft“

Suthfeld (tes). Endspurt im Baugebiet „Hausstätte“ in Suthfeld: Die Eigenheime stehen, fehlt nur noch der Spielplatz. Eine Fläche wurde bereits aufgeschüttet, Buchenhecke und Bäume sind gepflanzt. Bei der Auswahl der Spielgeräte ist jetzt die Hilfe der Anwohner gefragt.

veröffentlicht am 13.04.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 08:41 Uhr

Alle Eltern in dem neuen Baugebiet am Ortseingang von Riehe haben eine Einladung zur Sitzung des Jugend-, Sport- und Sozialausschusses bekommen. Drei junge Väter brachten sich stellvertretend für die vielen jungen Familien in die Diskussion ein. Die Lokalpolitiker wollen in Rücksprache mit den Bürgern über die optimale Ausstattung des Spielplatzes entscheiden.

15 000 Euro sind im Haushalt für Spielgeräte vorgesehen, weitere 5000 Euro für deren Aufbau.

Dieser Betrag könnte auch nötig werden, weil der Boden auf dem Areal nach Einschätzung eines Anwohners nicht für eine Anpflanzung geeignet sei: „Noch ist das eine Seenlandschaft. So kann da niemand drauf spielen.“ Bürgermeister Horst Schlüter versicherte, die Situation vor Ort solle geprüft und der Untergrund bei Bedarf entsprechend vorbehandelt werden. „Eventuell brauchen wir einen neuen Bodenauftrag.“

Der erste Entwurf des Bürgermeisters sieht zwei Bänke, einen Tisch, ein Federwippgerät, Rutsche, Schaukel, Wippe und ein Reck vor. Eine Kletterseilwand ist bereits eingelagert und soll in Gemeinschaftsarbeit aufgebaut werden. „Es hat sich bewährt, dass Anwohner beim Aufbau helfen“, meinte CDU-Fraktionsvorsitzender Joachim Runkel. Schlüter stellte ein weiteres „Highlight“ in Aussicht, „um den Spielplatz von anderen zu unterscheiden“.

SPD-Ratsfrau Rita Loewa schlug einen Termin mit den Anbietern vor und riet, bei der Platzierung der Geräte auf schattige Zonen zu achten. Ferner sei es unverzichtbar, auf dem 527 Quadratmeter großen Areal die Sicherheitsabstände einzuhalten, betonte Schlüter.

Runkel, der ein entsprechendes TÜV-Seminar besucht hat, erklärte sich bereit, einen Plan zu zeichnen. Zudem muss geklärt werden, ob die gesamte Fläche mit Sand zu bedecken ist, oder eine Sandkiste ausreicht.




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