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Naturpark tüftelt an einer für Rollstuhlfahrer tauglichen Lösung für den Hagenburger Kanal

Noch keine barrierefreie Brücke in Sicht

Hagenburg. Die Brücke über den Hagenburger Kanal ist im Zuge des Rundwanderwegs um das Steinhuder Meer für viele Menschen mit Handicaps, zum Beispiel Rollstuhlfahrer, kaum oder gar nicht passierbar. Das wollten die Verantwortlichen des Naturparks Steinhuder Meer ändern und „Barrierefreiheit“ rund um den Flachsee schaffen.

veröffentlicht am 30.10.2014 um 19:08 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:34 Uhr

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Gar von einem „Paradigmenwechsel“ hatte die Geschäftsführerin des Naturparkes, Andrea Zörnig, während der Steinhuder-Meer-Konferenz im November des vergangenen Jahres gesprochen. Künftig sollten bei allen Einrichtungen und Planungen die Bedürfnisse Behinderter strikt berücksichtigt werden.

Die Brücke über den Hagenburger Kanal in der Nähe des Hagenburger Schlosses war besonders als Beispiel hervorgehoben worden. Sie bereitet den Verantwortlichen offenbar das meiste Kopfzerbrechen.

„Wir sind in den Überlegungen“, bestätigte der Sprecher der Region Hannover, Klaus Abelmann, gegenüber dieser Zeitung. Aber: „Eine Lösung für eine barrierefreie Querung des Kanals haben wir derzeit nicht.“ Die Brücke brauche wegen des Bootsverkehrs eine gewisse Höhe. „Um etwa Menschen im Rollstuhl den Übergang zu ermöglichen, müsste ein Neubau her – mit langen Rampen und Zwischenplateaus.“

Als eine weitere Überlegung nennt Abelmann nun, kurz vor der Neuauflage der Steinhuder-Meer-Konferenz, eine neue, nicht ganz so aufwendige Brücke in der Nähe des Yachtclubs von Hagenburg. Dort würde eine nicht ganz so steile Böschung ein wenig mehr Platz für die Brücke ermöglichen.

Einen nicht unerheblichen Aspekt nennt Abelmann außerdem: „Nicht zuletzt ist die Finanzfrage zu klären.“ Das heißt, dass im Falle einer Planung an derselben Stelle unter anderem auch noch die Abstimmung mit der Gemeinde Hagenburg notwendig wäre.




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