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Noch keine Bedenken beim Nabu

Bad Nenndorf. Dem geplanten 150-Millionen-Euro-Projekt für alternative Medizin, das auf dem Harms-Gelände entstehen soll, steht der Naturschutzbund (Nabu) Samtgemeinde Nenndorf zum jetzigen Stand grundsätzlich positiv gegenüber. „Im Moment kann ich noch nicht viel sagen“, sagt Andrea Goike, Vorsitzende der Nabu-Ortsgruppe, „aber ich bin für alles offen.“

veröffentlicht am 02.04.2015 um 18:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 07:42 Uhr

Man müsse bedenken, welchen Effekt eine derartige Investition für Bad Nenndorf habe. „Das ist wie ein Sechser im Lotto“, sagt Goike. Man wolle sich dem Vorhaben nach jetzigem Kenntnisstand nicht in den Weg stellen.

Aber: „Bei so einem Riesenprojekt müssen natürlich Ausgleichsflächen im großen Stil geschaffen werden.“ Wie es um den Naturraum am Harms-Gelände gegenwärtig bestellt ist, könne die Vorsitzende im Moment nicht beurteilen. „Aber ich gehe davon aus, dass dieses Vorhaben artenschutzrechtlich begleitet wird.“ Das bedeutet, dass zu gewissen Zeiten keine Baumaßnahmen passieren dürfen, etwa während der Brut- und Setzzeit von Vögeln. Auch Fledermäuse, die eventuell in den baufälligen Gebäuden nisten, dürften beim Winterschlaf nicht gestört werden. js




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