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Notstand in der Pflege

Landkreis (wm). Haben wir einen Pflegenotstand? Von einem „Notstand“ will Klaus Heimann, Pressesprecher des Landkreises Schaumburg, noch nicht sprechen, allerdings gebe es einen „spürbaren Fachkräftebedarf.“ Frank Zander, Leiter der Berufsfachschule Altenpflege der Julius-Tönebön-Stiftung in Hameln, sieht das allerdings anders: „Alle Einrichtungen, die ich kenne, haben Probleme genügend qualifiziertes Personal zu finden“.

veröffentlicht am 27.02.2013 um 17:42 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:17 Uhr

Landkreis (wm). Haben wir einen Pflegenotstand? Von einem „Notstand“ will Klaus Heimann, Pressesprecher des Landkreises Schaumburg, noch nicht sprechen, allerdings gebe es einen „spürbaren Fachkräftebedarf.“ Frank Zander, Leiter der Berufsfachschule Altenpflege der Julius-Tönebön-Stiftung in Hameln, sieht das allerdings anders: „Alle Einrichtungen, die ich kenne, haben Probleme genügend qualifiziertes Personal zu finden“.
Dass es an Nachwuchs im Altenpflegeberuf fehlt, kann Zander beispielhaft mit Zahlen seiner Schule illustrieren: 2010 hatte er 98 Bewerber für die 33 Schulplätze, im Vorjahr haben sich nur noch 45 gemeldet. Zurzeit werden in Hameln 70 junge Frauen und Männer in drei Klassen ausgebildet.
Wie dramatisch die Situation am Markt ist, kann man daran ermessen, dass nach der Insolvenz der Schlecker-Drogeriekette öffentlich von Politikern gefordert worden ist, doch alle ehemaligen Schlecker-Mitarbeiterinnen zu Altenpflegerinnen umzuschulen.




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