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Bisher zwei Kandidaten für Nachfolge von Fritz Anke / Sebastian Kühn soll Klaus-Dieter Wilkening beerben

Nur 20 Tage „luftleerer Raum“ an der Verwaltungsspitze

Samtgemeinde Niedernwöhren (jpw). Zwei wichtige Positionen werden zum Jahresende in der Samtgemeindeverwaltung in Niedernwöhren vakant. Während für die Nachfolge von Samtgemeindebürgermeister Fritz Anke bereits zwei Kandidaten ihre Absicht erklärt haben, soll die Nachfolge von Ordnungsamtsleiter Klaus-Dieter Wilkening bereits in Kürze klar sein.

veröffentlicht am 15.08.2012 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 05:42 Uhr

Der „luftleere Raum“, wie sich der scheidende Samtgemeindebürgermeister Fritz Anke schmunzelnd ausdrückt, dauert nur 20 Tage. Anke geht zum Jahresende in Pension. Sein Nachfolger wird am 20. Januar, dem Tag der Landtagswahlen in Niedersachsen, gewählt.

Während der Zeit wird Ankes Vertreter Walter Hartmann, der Leiter des Haupt- und Personalamtes, formal in der Verwaltung „den Hut“ aufhaben.

Klaus-Dieter Wilkening, der Leiter des Ordnungs- und Standesamtes, hört ebenfalls zum Jahresende auf. Seine Nachfolge ist bereits so gut wie geregelt: Vorbehaltlich der Zustimmung des Samtgemeindeausschusses, die als sicher gilt, ist Sebastian Kühn zu Wilkenings Nachfolger auserkoren. Kühns Aufrücken wiederum wird innerhalb der Verwaltung mehrere Wechsel nach sich ziehen.

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Klaus-Dieter Wilkening

Um die vakante Stelle des Rathauschefs bewerben sich bisher zwei Kandidaten. Die Frist läuft erst am 20. November ab. Gut möglich, dass noch weitere Bewerber „in den Ring“ steigen.

Als erster Kandidat hatte der parteilose Marc Busse bereits im Mai seine Bewerbung bekannt gegeben. Der Samtgemeindekämmerer hofft, mit seiner Erfahrung als Verwaltungsfachmann zu punkten. Offenbar hat die CDU signalisiert, dass sie seine Kandidatur unterstützt. Busse wohnt zwar nicht in der Samtgemeinde, doch der Gemeindedirektor von Pollhagen sieht sich nicht im Hintertreffen gegenüber möglichen Gegenkandidaten.

Diesen hat die SPD vor einigen Wochen während einer nicht öffentlichen Mitgliederversammlung mit Gerd Wischhöfer gekürt. Der Sparkassen-Angestellte und ehemalige Pollhäger Bürgermeister setzte sich in der parteiinternen Abstimmung denkbar knapp gegen Sebastian Kühn durch.

Beide bisher bekannten Kandidaten sind sich zumindest in einem Punkt einig: Ihr Wahlkampf soll erst nach den Sommerferien beginnen.




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