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Kein Schießen der Jugend mehr

Nur der Bogen lockt den Nachwuchs an

Lauenau. Der größte Verein im Kreisschützenverband Deister-Süntel-Calenberg (DSC) muss die Waffen strecken: In der Schützengilde Lauenau gibt es zumindest am Luftgewehr keinen Nachwuchs: „Pause beim Jugendschießen“, verkündete der bisherige Betreuer Arne Großmann knapp.

veröffentlicht am 13.01.2015 um 15:48 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 14:22 Uhr

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Dagegen boomt es weiterhin in einer anderen Disziplin. Der Bogen lockt im Sommer wie im Winter: 25 Jugendliche und 15 Erwachsene schicken derzeit regelmäßig Pfeile „ins Gold“. Leiter Dietmar Radszuweit räumte zwar „unterschiedliche Ambitionen“ der Mitglieder ein. Doch mit Hauke Kuhlmann stehe sogar ein Landesmeister in den eigenen Reihen. Von 22 Teilnehmern bei den Kreismeisterschaften seien elf Einzelsiege und ein Mannschaftssieg errungen worden.

Schießsportleiter Jürgen Kluczny rief Elke Leiser, Stefan Becker, Fritz Hoppe, Ute Kühl, Claudia Becker, Gerth Baerfacker und Torsten Kurz zu Vereinsmeistern in ihren Disziplinen auf. Gleich drei Titel eroberte sich Thomas Dreßler; Kluczny selbst war ebenfalls erfolgreich. Damenleiterin Elke Leiser bedauerte das Ausscheiden von Rosi Hungerland aus der zuletzt sogar als Kreismeister erfolgreichen Wettkampfmannschaft. Die Nachfolge sei aber sichergestellt, erklärte sie.

Der stellvertretende Vorsitzende Klaus Kühl erinnerte die Mitglieder an die Feiern zum 90-jährigen Bestehen sowie an die Fahrt einer Abordnung zur befreundeten Schützengesellschaft Bad Kohlgrub. Dem anwesenden Kreisvorsitzenden Wilfried Mundt versprach er eine bessere Gilde-Präsenz bei überregionalen Veranstaltungen. Mundt lobte besonders die herausgehobene Stellung des Vereins beim Bogensport und forderte zu mehr Öffentlichkeitsarbeit auf, damit der Schießsport mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung gelange.




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