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Verwaltung blieb Antworten zur Detailplanung schuldig / Politik nimmt Pflastersteine in Augenschein

Nur dürftige Informationen zur Fußgängerzone

Hameln (ni). Anfang März soll am Pferdemarkt der Startschuss für die Neugestaltung der Hamelner Fußgängerzone fallen. Damit dieser Termin zu halten ist, muss die Verwaltung spätestens Mitte Dezember die europaweite Ausschreibung des Projektes veröffentlichen. Diese Information ließ Fachbereichsleiter Ralf Wilde jetzt den Mitgliedern des Bauausschusses zukommen – und dabei zugleich viele Fragen offen. So wollte sich zum Beispiel Gerhard Paschwitz (CDU) nicht mit der relativ vagen Andeutung Wildes zufriedengeben, „Ergebnisse des Forums Fußgängerzone werden in die Planung eingearbeitet“

veröffentlicht am 20.11.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 23.11.2009 um 16:08 Uhr

Hameln (ni). Anfang März soll am Pferdemarkt der Startschuss für die Neugestaltung der Hamelner Fußgängerzone fallen. Damit dieser Termin zu halten ist, muss die Verwaltung spätestens Mitte Dezember die europaweite Ausschreibung des Projektes veröffentlichen. Diese Information ließ Fachbereichsleiter Ralf Wilde jetzt den Mitgliedern des Bauausschusses zukommen – und dabei zugleich viele Fragen offen. So wollte sich zum Beispiel Gerhard Paschwitz (CDU) nicht mit der relativ vagen Andeutung Wildes zufriedengeben, „Ergebnisse des Forums Fußgängerzone werden in die Planung eingearbeitet“ und fragte nach: „Welche Anregungen sind das konkret außer der kleinformatigen Pflasterung?“ Die Verwaltung blieb die Antwort schuldig; Paschwitz gab sich kopfschüttelnd geschlagen – und niemand aus den Reihen der Politik hakte nach. Wie die neueste Planung im Detail aussieht und welche Ausstattungsgegenstände – angefangen von Bänken bis hin zu Papierkörben – ausgeschrieben werden sollen, „weiß ich auch nicht“, räumte später Jürgen Mackenthun von den Grünen ein. Da vor der Veröffentlichung der Ausschreibung keine Bauausschusssitzung mehr stattfinde, erwartet er die fehlenden Informationen nun am 25. November. Dann nämlich wollen die Politiker auf dem städtischen Betriebshof noch einmal eine Auswahl möglicher Pflastersteine in Augenschein nehmen. Mackenthun: „Wenn wir uns über das Pflaster unterhalten, müssen wir auch über die vorgesehene Gesamtgestaltung reden; dass muss ja schließlich alles miteinander harmonieren.“ Auch Peter Martin hatte sich von dem Tagesordnungspunkt „Sachstand Fußgängerzone“ mehr Aufklärung erhofft. „Das war ein bisschen schwach, was die Verwaltung zum jüngsten Stand der Planung unter Einarbeitung der Forums-Ergebnisse erklärt hat“, so der CDU-Ratsherr im Nachhinein. Im Grunde hätten sowohl Wilde als auch der Erste Stadtrat Eckhard Koss „überhaupt nicht gesagt, was sie machen wollen, sondern nur wann sie etwas machen wollen“.




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