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Offerte der Ärzte wird verhandelt

Landkreis (sdi). Die Klinikärzte Schaumburgs drohen mit einem ausgeweiteten Streik, falls für den morgigen Mittwoch anberaumte Gespräche mit dem Landkreis scheitern. In einer Presseerklärung bezeichnet Henning Bartels, stellvertretender Sprecher der Ärzteschaft, das so genannte "Stuttgarter Modell" als "Friedensangebot", das auch von den Kollegen des Klinikums Schaumburg gemacht wird.

veröffentlicht am 08.08.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:26 Uhr

Der Landkreis Schaumburg als Arbeitgeber der kommunalen Krankenhäuser in Rinteln und Stadthagen habe durch Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier vergangene Woche um den Gesprächstermin gebeten (wir berichteten). Offerte der Ärzteschaft: Sämtliche Streikmaßnahmen bis auf weiteres ruhen zu lassen, wenn die bundesweit an vielen Häusern getroffene Sondervereinbarung nach dem "Stuttgarter Modell" angewendet wird. Sollte von Seiten des Landkreises kein Entgegenkommen erkennbar sein, will die in der Gewerkschaft Marburger Bund vertreteneÄrzteschaft nach Bartels' Ausführungen die "Arbeitskampfmaßnahmen unvermindert fortsetzen und gegebenenfalls noch ausdehnen". Die Schaumburger Klinikärzte weisen nachdrücklich darauf hin, dass sie den zwischen dem Verband Kommunaler Arbeitgeber (VKA) und Ver.di kurzfristig ausgehandelten Tarifvertrag als völlig inakzeptabel ablehnen. In diesem Zusammenhang solle mit "unwahren und geschönten Zahlen eine gewisse Negativstimmung" gegenüber den Ärzten in kommunalen Krankenhäusern erzeugt werden. Erneut betont dieÄrzteschaft, die Notversorgung an den Kliniken sei jederzeit gewährleistet -auch an Streiktagen.




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