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Reservisten diskutieren im Landtag

Ohne Geplänkel geht es sofort ans Eingemachte

Bückeburg. Trotz EU-Vorgaben und Entscheidungen des Bundestages hat auch der Landtag in Hannover weiterhin seine Bedeutung. Dies ergibt sich allein schon aus der Tatsache, dass die niedersächsischen Abgeordneten im Leineschloss über einen Haushalt in Höhe von 25 Milliarden Euro verfügen können. Grund genug für die Schaumburger Senioren der Kreisgruppe Weserbergland des Reservistenverbandes, dem „Hohen Haus“ einen Besuch abzustatten. Natürlich friedlich und nach Anmeldung durch den Beauftragten Werner Wöhler versteht sich, nicht wie Jugendliche, die das Haus im vergangenen Jahr ohne Genehmigung zu betreten versuchten.

veröffentlicht am 20.02.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 08:41 Uhr

Die heimischen Abgeordneten Otto Deppmeyer (CDU), Ursula Helmhold (Grüne) sowie Victor Perli (Linke) stellten sich den Fragen der Gruppe. Ohne großes Geplänkel ging es sofort zur Sache. Wobei wieder einmal deutlich festgestellt werden konnte, dass das Geschehen vor der eigenen Haustür am meisten interessiert, und das besonders dann, wenn man selbst betroffen ist. Von Lustlosigkeit war nichts zu spüren. Die Abgeordneten registrierten das mit Genugtuung.

Von der Legislative zur Exekutive ist’s kein weiter Weg. Auch in Hannover nicht. Das Polizeimuseum in Ricklingen ermöglichte bisher unbekannte Einblicke in über 100 Jahre Geschichte „Innere Sicherheit“. Dessen Leiter Polizeihauptkommissar Haase stellte kompetent und engagiert seine oftmals auf eigene Kosten beschafften Ausstellungsstücke vor. Womit man wieder beim leidigen Thema Geld, der Verschuldung des Landes und der im Landtag zu besichtigenden Schuldenuhr angelangt war. Das Museum steht Besuchern dennoch auch weiterhin kostenfrei unter der Woche offen.




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