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Opfer sollen nicht im Regen stehen

Bückeburg. Ein Opfer muss ins Frauenhaus. Doch was wird mit dem Hund? Der Vierbeiner kommt vorübergehend in die Hundepension. Und die Opferhilfe zahlt. Solche Fälle bleiben Ausnahmen, die Regel sind sie nicht.
Dennoch wird deutlich, dass die Opferhilfe manchmal auch dann einspringt, wenn andere Organisationen abwinken. „Das sind Hilfen, für die es sonst kein Geld gibt“, sagt Dagmar Behrens, Büroleiterin in Bückeburg. Hund und Frauchen sind übrigens wieder glücklich vereint.

veröffentlicht am 17.02.2013 um 13:20 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 05:41 Uhr

Bückeburg. Ein Opfer muss ins Frauenhaus. Doch was wird mit dem Hund? Der Vierbeiner kommt vorübergehend in die Hundepension. Und die Opferhilfe zahlt. Solche Fälle bleiben Ausnahmen, die Regel sind sie nicht.
Dennoch wird deutlich, dass die Opferhilfe manchmal auch dann einspringt, wenn andere Organisationen abwinken. „Das sind Hilfen, für die es sonst kein Geld gibt“, sagt Dagmar Behrens, Büroleiterin in Bückeburg. Hund und Frauchen sind übrigens wieder glücklich vereint.
Um Geld ausgeben zu können, muss etwas reinkommen. Zuletzt hat der Lions-Club Schaumburg die Opferhilfe mit 1000 Euro unterstützt. Dessen Pressesprecher Dr. Wilhelm Brase nannte die Spende „sehr sinnvoll“. Begründung: „In Deutschland wird viel für Straftäter getan, während die Opfer ein bisschen im Regen stehen gelassen werden.“ Es dürfe „nicht nur Resozialisierung“ geben.




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