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Hunderte bejubeln bei „United Noise“ sechs Bands / 60 Helfer sorgen für den reibungslosen Ablauf

Osterrocknacht lockt sogar aus Frankfurt Fans

Bückeburg (mig). Etliche hundert Fans, sechs tolle Bands und ein schönes Feuer: Die 7. Osterrocknacht auf dem Gelände der ehemaligen Kronenwerke hat für jeden etwas geboten. „Unsere Erwartungen sind voll eingetroffen, fast schon übertroffen“, freute sich Björn Harms von der Musikerinitiative United Noise über einen Besucherrekord. Trotz des großen Andrangs blieb es friedlich, bei schon fast sommerlichen Temperaturen ging es nur beim Pogo-Tanz ein wenig ruppig zu.

veröffentlicht am 13.04.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 01:21 Uhr

Dass die 60 Helfer gut zu tun haben würden, war spätestens nach dem Wetterbericht vom Vortag klar. Von nah und fern strömten die Besucher auf das Gelände der ehemaligen Kronenwerke, sogar aus Hamburg und Frankfurt kamen Fans. „Die Osterrocknacht ist auch überregional bekannt“, freute sich Björn Harms, „sogar auf NDR2 wurde – ohne unser Zutun – auf uns hingewiesen.“ Respekt genießen die Jungs und Mädchen von United Noise dank ihrer konsequenten Nachwuchsförderung auch in der Szene. Die Mitglieder haben auf dem Gelände sechs Probenräume fertig ausgebaut. Zwölf Bands proben hier. Harms: „Derzeit sind wieder einige Kapazitäten frei. Wer Lust hat kann sich melden, egal welche Musikrichtung.“

Noch mehr als schon in den letzten Jahren, setzte Oliver Werner von United Noise Booking auf Nachwuchs aus der Region. Eingeladen waren Metapher (Bückeburg), Analogue (Bückeburg), Birdhead’s Journey (Bückeburg), Vision Grey Blue (Bückeburg/Hannover), Bad Nenndorf Boys (Bad Nenndorf) und Patsy o` Hara (Bielefeld). Fast alle proben auch auf dem Kronenwerksgelände. „Es ist wichtig, dass wir für den Nachwuchs Auftrittsmöglichkeiten schaffen“, erklärt Harms, „eine Band, die noch nicht viele Auftritte hatte, braucht das heimische Publikum.“ Zu hören war die mangelnde Erfahrung aber keineswegs. Die „Vorgruppen“ zeigten sich von ihrer besten Seite und heizten den Fans der härteren Gangart ein. Die Breitseite kam beim Publikum gut an- – Stagediving, Headbanging und Pogo waren angesagt. Richtig los ging es im alten Industriebau mit Ruhrpott-Charme dann mit den Headlinern Patsy o` Hara, Vision Grey Blue und den Bad Nenndorf Boys. Während Patsy o` Hara und Vision Grey Blue auf straighte Gitarrenriffs setzten, verlegten sich die Lokalmatadore aus der Kurstadt auf tanzbaren Ska. Mit flotten Bläsersätzen und eingängigen Rhythmen lockten die fünf Jungs auch den letzten Tanzmuffel vor die Bühne. Harms: „Es war einfach großartig, die musikalische Qualität sehr hoch. Ich danke allen, die mitgeholfen haben. Immerhin sind wir schon seit Ende Januar dabei.“




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