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Marktplatzansicht aus 14 Elementen unter der Weserbrücke am Fernradweg / Freitag Einweihung

Panoramabild soll Besucher in die Stadt locken

Rinteln (dil). Nun kann kein Radfahrer mehr achtlos an Rinteln vorbeifahren und sagen, er hätte nicht gewusst, wie schön es in der guten Stube der Weserstadt ist. Drei mal 18 Meter groß prangt das Panoramabild von Dr. Kurt Gilde jetzt unter der Weserbrücke am Fernradweg auf der Nordseite des Flusses. Und dank Umwölbung der Brückenpfeilerkanten sieht man schon beim Herannahen, dass etwas Besonderes kommt.

veröffentlicht am 09.07.2010 um 18:44 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 23:21 Uhr

Erst geht es zum Probehängen und Vorbohren der Befestigungslöche

Die Firmen Bauunternehmen Steding, Metallbau Hausmann, Eisen Niemeyer und Mitarbeiter vom Bauhof der Stadt nahmen gestern unentgeltlich unter Leitung von Marion Steding (Ingenieurbüro für Baustatik) die Installierung vor. Ferner haben ribo Betonbohrtechnik, Malerbetrieb Droste, Fensterbau Lohmann und Dachdecker Behrens das Projekt des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Rinteln (VVR) als Sponsoren unterstützt.

Bereits in den vergangenen vier Wochen sind Vorbereitungsarbeiten vorgenommen worden. Am Montag wurde die Stahlkonstruktion zum Halten der Elemente angebracht und nach der Anpassung wieder abgenommen. Die einzelnen Elemente mussten dann noch zur Verzinkung nach Hannover. Gestern wurden die bei riwi in Bückeburg bedruckten Bildplatten geliefert. Bereits um 6.30 Uhr begannen die Installationsarbeiten. Erst wurden jede Platte in Position gebracht, die Halterungslöcher vorgebohrt und dann die Platten wieder auf einen Tisch gelegt. Die Löcher wurden etwas vergrößert und der Bohrstaub abgewischt, dann gingen sie zurück zur endgültigen Verankerung im Stahlgestell.

„Die Platten haben 50 Zentimeter Abstand vom Brückenpfeiler“, erläutert Marion Steding, zweite Vorsitzende des VVR. „Dadurch sind Brückenkontrollen auf Risse möglich. Nur bei Brückenreparaturen müssten die Platten wieder runter.“ Diese haben übrigens eine Antigraffiti-Beschichtung, sind wetter- und lichtfest. „Wir hoffen aber, dass es keine Graffiti mehr gibt, wenn dieser Bereich durch das Bild attraktiver geworden ist“, sagt Steding. Am Freitag, 16. Juli, um 11 Uhr will der VVR das Bild offiziell an Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz übergeben.

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Als nächstes Projekt hat der VVR die Sanierung und Verschönerung des Glasbläserbrunnens am Kirchplatz vor.

Löcher bohren und Staub abwischen: Die Tafeln werden von Constantia Arndt (v. l.), Johannes Taach und Jörg Hausmann für die endgültige Fixierung vorbereitet. Eine Polizeistreife schaut derweil schon mal, was sich da unter der Brücke tut.

Es ist nicht mehr weit zur schönen Innenstadt: Radfahrern soll Appetit auf einen Besuch gemacht werden. Fotos: dil




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