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Weitere Stellplätze geplant / Provisorium darf Fördergeld für Remisengelände nicht gefährden

Parksituation soll entschärft werden

BAD EILSEN. Wie schon berichtet, hat die Gemeinde Bad Eilsen Großes mit dem an der Bahnhofstraße gelegenen Remisengelände vor. Dies soll nach Abriss des alten Bauhofgebäudes, in dem sich die Sozialräume für die Bauhofmitarbeiter befinden, zu einer vielfältig nutzbaren „Ortsmitte“ umgestaltet werden. Außerdem soll die Anzahl der auf dem Gelände vorhandenen Wohnmobilstellplätze deutlich erhöht werden.

veröffentlicht am 12.03.2018 um 15:00 Uhr
aktualisiert am 12.03.2018 um 16:00 Uhr

Die beiden mit rot-weißem Trassierband abgesperrten Rasenflächen des Remisengeländes sollen nach Möglichkeit provisorisch befestigt werden, damit dort bei jedem Wetter Autos geparkt werden können. Foto: wk
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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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. Wann dieses Vorhaben jedoch verwirklicht wird, ist derzeit noch offen. Kurzfristig entspannt werden soll indes die dortige Parkplatzsituation, die seitens der Verwaltung als „prekär“ bezeichnet wird.

Da das Remisengelände zentral gelegen ist, wird dies laut der Gemeinde Bad Eilsen intensiv zum Parken von Autos genutzt, wobei die befestigten Stellplätze aufgrund entsprechender Vereinbarungen „vornehmlich“ der benachbarten Steuerakademie Niedersachsen zur Verfügung gestellt werden. Wegen des großen Bedarfs an Parkplätzen werden jedoch auch an anderen Stellen des Remisengeländes – konkret: entlang der Fahrstraße und auf zwei Rasenflächen – Fahrzeuge abgestellt.

„Zeitweise ist es aufgrund des ungeordneten Parkens für Wohnmobile schwierig, den Wohnmobilstellplatz zu erreichen“, informierte die Verwaltung hierzu bei der jüngsten Sitzung des Bauausschusses im Gemeinderat. „Des weiteren haben die Mitarbeiter des Bauhofes Schwierigkeiten, mit ihren Fahrzeugen das Betriebsgelände zu erreichen oder zu verlassen.“

Der Gemeinde Bad Eilsen schwebt daher vor, die zwischen den beiden Fahrstraßen vorhandene Rasenfläche sowie einen Teil der zum Sparkassen-Gebäude hin gelegenen Rasenfläche provisorisch befestigen zu lassen, um so „mit geringem finanziellen Aufwand weiteren Parkraum auf dem Remisengelände zu schaffen“.

Hinsichtlich der Gestaltung dieses innerörtlichen Bereiches sei dies „sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss“, räumte Svenja Edler, die Gemeindedirektorin, bei der Ausschusssitzung ein. Doch könnte man auf diese Weise eben mit kleinem Geld zusätzliche, Parkplätze herrichten. Zudem habe man dann nicht mehr das Problem, dass man die Grünflächen bei Regenwetter absperren muss, damit sich keine Autos auf dem dann aufgeweichten Boden festfahren.

Die von der Gemeinde vorgeschlagene Maßnahme „würde eine Entspannung bieten“, pflichtete das Ausschussmitglied Michael Schroeteler (CDU) bei. Denn derzeit könnten auf dem Areal offiziell nur rund 35 bis 40 Autos geparkt werden, während es durch die Einbeziehung der Grünflächen insgesamt etwa 80 bis 85 Stellplätze werden würden.

Zu beachten ist laut der Verwaltung bei alledem aber, dass durch diese provisorische Befestigung die für die eigentliche Umgestaltung des Remisengeländes erwartete Bezuschussung aus dem Förderprogramm „Kleinere Städte und Kommunen“ nicht gefährdet wird. Daher wurde auch der von dem Bauausschuss einstimmig getroffene Beschluss, der eine Empfehlung an den sich als Nächstes mit diesem Thema befassenden Gemeinderat ist, unter diesen Vorbehalt gestellt: „Die Verwaltung wird beauftragt, die Maßnahme zu planen und die entstehenden Kosten zu ermitteln. Es ist zu berücksichtigen, dass diese Maßnahme einer eventuellen Förderung nicht entgegenstehen darf“, heißt es darin.

Edler hatte im Vorfeld der Abstimmung noch angemerkt, dass es an sich genug Parkflächen in Bad Eilsen gebe. Doch die nicht ganz so zentral gelegenen würden oftmals nicht im gewünschten Maße genutzt, weil den Leuten anscheinend schon zwei Minuten Gehweg zu viel seien.

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