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Gruppe der reformierten Gemeinde ist zurück / "Beste Werbung für Rinteln"

Pastor Buitkamp als Captain Sparrows - Weserpiraten im "Fluch der Karibik"

Rinteln (crs). Nach zehn Tagen auf der Weser macht Pastor Heiko Buitkamp so langsam Captain Jack Sparrows alle Ehre: Ein prächtiger schwarzer Piratenbart ist dem Pastor der reformierten Gemeinde in den vergangenen anderthalb Wochen gewachsen, in denen er mit 21 Jugendlichen und vier weiteren Betreuern mit Schlauchbooten auf der Weser unterwegs war. Gestern Nachmittag sind die Weserpiraten wieder in Rinteln angekommen - sonnengebräunt, aber durchnässt.

veröffentlicht am 03.08.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:26 Uhr

"Fluch der Karibik", dieses Motto haben sich die 26 Teilnehmer der 55. Weserpiraten-Tour in Anlehnung an den aktuellen Kinofilm mit Johnny Depp zu Eigen gemacht. Perfekt zum Motto passte das Wetter: Karibisch-heiß schien die Sonne über eine Woche lang fast ohne Pause vom Himmel, erst gegen Ende hatten die Weserpiraten mit dem Regen zu kämpfen - eine Erinnerung an die Regentour vom letzten Jahr. Sonst blieb die Tour in diesem Jahr eine "absolute Schönwetterfahrt", freut sich Pastor Buitkamp, der von einer "entspannten und harmonischen Atmosphäre wie selten" schwärmt. Was ihn und die übrigen Betreuer besonders freut: "Mit unserer Gruppe haben wir überall einen guten Eindruck hinterlassen und damit auch beste Werbung für Rinteln gemacht." Nach dem Gottesdienst am Sonntag vergangener Woche waren die Weserpiraten Richtung Hannoversch Münden aufgebrochen. Auf den Schlauchbooten "Poseidon" und "Störtebeker" ging es in den folgenden Tagen die Weser hinunter, wobei die zu bewältigenden Tagesetappen den meisten Teilnehmern kurz vorkamen: Die Weser übernahm durch ihre Strömung einen Großteil der Arbeit. So blieb zwischendurch immer noch Zeit für ein kühles Bad oder für ein gemeinsames Eisessen. Von den 21 Jugendlichen im Alter zwischen elf und 17 Jahren waren acht in diesem Jahr zum ersten Mal bei der traditionellen Tour der reformierten Kirchengemeinde dabei. Zwei von ihnen wurden dabei feierlich mit Weserwasser getauft: Maren Zolldann bei Kilometer 99 und Simon Steiner bei Kilometer 100. Ein "Stammpirat" indes wurde schmerzlich vermisst: Pastor Martin Hausmann, der die Fahrt auch noch während seines Ruhestandes zumindest zur Hälfte begleitet hatte, konnte diesmal nicht dabei sein, mit gutem Grund - er feierte seinen 70. Geburtstag.




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