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Stadtdirektor Bernd Reese bringt Sanierung ins Spiel / Bei Asbest im Dach springt das Land ein

Pavillon soll ’was aufs Dach bekommen

Bad Nenndorf. Der kleine Pavillon im Sonnengarten des Bad Nenndorfer Kurparks soll erneut renoviert werden. Dies hat Stadtdirektor Bernd Reese im Gespräch mit dieser Zeitung erklärt. Jedoch muss zuvor erst ein Auftrag seitens der Politik eingeholt werden.

veröffentlicht am 16.09.2013 um 19:50 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 07:22 Uhr

Deshalb will Reese dem Verwaltungsausschuss bei dessen nächster Sitzung vorschlagen, dass eine Sanierung des kleinen aber feinen Gebäudes gegenüber dem Brunnen-„Triptychon“ eingeleitet wird. Dass dies nötig ist, zeigt nach Reeses Darstellung die erneut von der Decke abblätternde Farbe.

Es ist noch gar nicht so lange her, dass der Pavillon frisch gestrichen wurde, um Fußabdrücke und Schmierereien zu übertünchen. Doch Reese geht davon aus, dass das Dach undicht ist und daher stetig Feuchtigkeit von oben nachsickert.

Daher sei eine Dachsanierung sinnvoll. Das Gebäude könnte daher mit einem Zuschuss vom Land Niedersachsen runderneuert werden. Denn bei der Teilkommunalisierung des Staatsbades Nenndorf hatte das Land vertraglich zugesichert, Dächer, die mit asbesthaltigem Material gedeckt sind, auf eigene Kosten zu ersetzen.

So waren auch bereits die Eindeckungen von Wandelhalle, Schlösschen und Kolonnadenhaus mit Geld des Landes erneuert worden. Die Schindeln des Pavillons wären eine vergleichsweise kleine Baumaßnahme, hat das Häuschen doch nur etwa fünfmal fünf Meter Grundfläche. Sollten die Politiker grünes Licht geben, dann wäre zumindest auch die Decke neu zu streichen.

Der Pavillon dient Passanten und Radfahrern als willkommener Unterschlupf für kleine Päuschen. Radfahrern selbstverständlich nur dann, wenn sie ihre Drahtesel in den Kurpark schieben. Denn Radfahren ist auf den Wegen des Sonnengartens nach wie vor nicht erlaubt.gus




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