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Bergdorfer Rott ergattert den Kompaniepokal / Fürstenrott stellt den besten Schützen

„Perliges“ hilft „Frischlingen“ beim Zielen

Bückeburg (wk). Die Erste Kompanie des Bürgerbataillons ist in den Kampf gezogen – in einen Wettstreit, genau genommen: Auf dem Schießstand Harrl galt es am Sonnabend, die Pokalsieger der einzelnen Rotts zu küren und darüber hinaus den Kompaniepokal zu verleihen. Geschossen hatten die – laut „Kompaniechef“ Peter Kohlmann – rund 60 Teilnehmer mit Luftgewehren auf Ringscheiben, und das über eine Distanz von zehn Metern.

veröffentlicht am 12.05.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 21:21 Uhr

Ein Bewährungsprobe stand dabei dem Fürstenrott bevor, dass nach Auskunft von Sven Morawe zum ersten Mal mit von der Partie war. „Wir machen das für Ruhm und Ehre“, witzelte der Bückeburger und verriet, dass sie sich als „Frischlinge“ gegen all die alten Hasen keine große Chance auf einen der vorderen Plätze ausrechnen würden. „Die Geselligkeit steht im Vordergrund“, bestätigte dessen Teamkollege Sascha Vehling. Es wäre ja geradezu vermessen, wenn sie glauben würden, sie könnten sich bei ihrem Debüt auch gleich den Kompaniepokal holen.

Schlecht lief es dann aber nicht: „Für das erste Schießen bin ich von mir fasziniert“, freute sich der Fürstenrottbruder Bert Spielmann über seine drei Treffer auf die Ringscheibe, die ihm immerhin 19 von 30 möglichen Punkten einbrachten. „Das liegt am ,Perligen’ des Wirtes“, maß er dem zuvor genossenen Gerstensaft gewisse Qualitäten als Zielwasser bei.

Völlig überrascht von ihren eigenen Fähigkeiten und begeistert von der Veranstaltung selbst war auch eine Schützenschwester des Knatenser Rotts. „Ich find’s super – voll ins Schwarze getroffen“, berichtete Hildegard Viehweger. „Das hätte ich vorher nicht gedacht.“ Wie sie das geschafft hat? Wichtig sei, sich während des Schießens zur Ruhe zu zwingen und sich auf das Zielen zu konzentrieren, erklärte die Bückeburgerin.

Am späten Nachmittag standen dann die erfolgreichsten Schützen fest: Bei den Damen wurden Margot Franz (Bergdorfer Rott), Ursula Friese (Harrlrott), Lieselotte Nasemann (Fasanenrott) und Margarete Kohlmann (Knatenser Rott) mit einem Pokal ausgezeichnet. Die Pokalsieger der Herren waren Martin Franz (Bergdorfer Rott), Günter Mumme (Harrlrott), Günther Cremers (Fasanenrott), Karl-Heinz Krause (Knatenser Rott) und Sören Schmidt (Fürstenrott).

Den Kompaniepokal konnte das Bergdorfer Rott mit nach Hause nehmen, das sich mit insgesamt 146 Ringen vor dem Knatenser Rott (132 Ringe) und dem Fürstenrott (129 Ringe) auf den Ersten Rang katapultiert hatte.

Zum „Besten Schützen“ wurde schließlich Sören Schmidt gekürt, was die „Fürstenrott-Jungs“ sicherlich besonders gefreut haben dürfte. Der Titel „Beste Schützin“ ging an Margot Franz.




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