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Polizei und Besitzer rätseln über panische Flucht der 26 Jahre alten Stute / Ermittlungen laufen

Pferd verendet in Graben

Hagenburg. Diesen Morgen wird ein Pferdebesitzer aus Hagenburg so schnell leider nicht vergessen. Der 58-Jährige entdeckte Donnerstag gegen 9.30 Uhr seine Zuchtstute tot im Graben an der Koppel – im sogenannten Moorgraben hinter der Schlossstraße. Die Polizei ermittelt.

veröffentlicht am 24.10.2014 um 19:39 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:34 Uhr

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Der Spurenlage nach zu urteilen, ist das 26 Jahre alte Tier durch den Stromzaun gerannt, in den an die Koppel grenzenden Moorgraben gestürzt und hat sich dort verletzt. Offenbar starb es dort an Kreislaufversagen. Der Besitzer fragt sich nun, was die Stute derart aufgeschreckt hat, dass sie so stark in Panik geraten ist. Denn: Das Pferd kannte die Koppel und wusste, dass der Zaun unter Strom steht. Generell galt das Pferd als ruhig, besonnen, zutraulich und nicht schreckhaft. Es lag dem 58-Jährigen auch sehr am Herzen. Mehr als zwei Dutzend Fohlen hatte die Stute in ihren 26 Jahren auf die Welt gebracht. Umso schwerer wiegt der plötzliche Tod.

Nach dem gewaltsamen Übergriff auf eine Stute in Nordsehl vor mehreren Wochen (wir berichteten) ist die Polizei sensibilisiert. Doch im aktuellen Fall wurde die Stute nicht mit einem Messer verletzt. Die Polizei schließt Gewalteinwirkungen gänzlich aus. Der alarmierte Tierarzt stellte allerdings fest, dass sie zwei gebrochene Läufe hatte. Das ist aller Wahrscheinlichkeit nach auf der Flucht oder beim Sprung in den Graben passiert.

Als die Stute dort gelandet war, lief sie offenkundig noch hin und her und wollte sich wieder befreien. Sie Schaffte es allerdings nicht allein und starb ersten Erkenntnissen nach an Erschöpfung.

Polizei und Pferdebesitzer können sich nicht erklären, was der Stute zugestoßen war, dass sie in Panik geriet. Aus diesem Grund setzen sie auf mögliche Augenzeugen. Der Vorfall ereignete sich Donnerstag zwischen 7 und 9.30 Uhr. Sollte jemand Beobachtungen gemacht oder etwas gehört haben, sollte er sich bei der Polizei melden, Telefon (0 57 21) 4 00 40.




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