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Wolfsburger Experimentierlandschaft zeigt Ausstellung

phænomenal: Wenn Wasser zu einer Wissenschaft wird

Wolfsburg (red). Ein chaotischer Wasserstrahl begeistert durch unvorhersehbare Formen, ein Wassertornado verschluckt Bälle und eine riesige Wasserskulptur erzeugt seltsam vertraute Klänge. Im 5. Jubiläumsjahr erweitert die Experimentierlandschaft phæno in Wolfsburg ihre Ausstellung um einen vielfältigen Wasserspielplatz für die Kleinen und um frappierende Erlebnisse für die Großen. Der lehrreich-vergnügliche Ausstellungsbereich „Element Wasser“ bietet kindgerechte, spielerische Stationen und paradoxe und künstlerische Exponate, die ganz nah beieinander stehen und die es phæno-Besuchern auf insgesamt 250 Quadratmetern ermöglichen, sich ganz individuell mit dem nassen Element zu beschäftigen.

veröffentlicht am 29.07.2010 um 11:25 Uhr

Ein über drei Bassins gehender Wasserspielplatz ermöglicht Kindern ab drei Jahren das spielerische Experimentieren mit offenem Wasser: In einem Wasserkreislauf können die ganz Kleinen Staudämme bauen, Schiffe durch Stromschnellen sausen lassen, ausprobieren, ob Eis schwimmt und beobachten, dass Wasser auch nach oben fließen kann.

Ältere Kinder balancieren auf Wasserstrahlen tanzende Bälle oder pumpen Wasser in einen höher gelegenen ‚Stausee‘. Das so gespeicherte Wasser wird in einer Wasser-Klang-Installation des Künstlers Kristalleon für den Antrieb fantasievoller Mechanismen verwendet. Das Ergebnis sind akustische Phänomene, die die ganze Familie zum Staunen bringen.

Ästhetische und künstlerische Exponate, die nicht nur durch ihren Anblick begeistern, sondern auch an den Wert des Wassers erinnern, wurden vom Wasser-Künstler Helmut Eigenmann entwickelt.

Bei diesen kunstvollen Exponaten steht die sinnliche Erfahrung mit dem Element Wasser im Vordergrund. Für phæno entstanden neue Kunstwerke wie Filo-Contact, das mit Hilfe einer speziell bedampften Spiegelscheibe besonders reizvolle Reflexionen zeigt. Oder die Station Wave Dream, die noch nie in einem Science Center ausgestellt war. Diese interaktive Installation macht Strömungen und Wellen in einer dünnen Wasserschicht durch Projektion sichtbar.

Andere Stationen des neuen Wasserbereichs präsentieren verblüffende physikalisch-technische Experimente und paradoxe Phänomene, die ganz besonders zum Staunen und neugierigen Forschen anregen.

Schon für jüngste Besucher interessant, aber auch für alle anderen Altersgruppen faszinierend ist das Paradoxum Herons Fountain: Scheinbar automatisch füllt eine Fontäne ein Wasserbecken, dessen Ablauf wiederum die Fontäne in Gang hält. Begeistern wird auch eine Wasserscheibe, geformt aus zwei aufeinandertreffenden Wasserstrahlen oder ein drei Meter langer laminarer Wasserstrahl, der sich erst beim Anfassen von einem festen Glasstab unterscheiden lässt. Ergänzt wird diese Vielfalt durch Wasserexponate, die phæno bereits zu seinem Fundus zählt.

Alle drei Exponatgruppen sind sowohl für lehrreich-spielerische Erlebnisse in der Familie wie auch für naturwissenschaftliche Erziehung im Rahmen eines Kita- oder Schulbesuchs geeignet.

Die Sonderausstellung „Element Wasser“ im phæno wird gefördert von der Niedersächsischen Bingostiftung für Umwelt und Entwicklungszusammenarbeit und ist bis 4. August täglich von 10 bis 18 Uhr, danach dienstags bis freitags von 9 bis 17 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Exponat Wasser und Energie (für Kinder von acht bis 14 Jahre): Mit drei verschiedenen Pumpen wird Wasser gefördert, wie in einem Stausee gespeichert und für den Antrieb einer kinetischen Skulptur verwendet. In einer Art Kettenreaktion wird die Skulptur ab einer bestimmten Wassermenge in Gang gesetzt und zeigt akustische Phänomene.




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