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56 Kinder bei Ferienbetreuung der Samtgemeinde Nienstädt / Zum Abschluss in den Zoo

Phantasie-Reise: In Osterferien nach Afrika

Nienstädt (gus). Die Ferienbetreuung der Samtgemeinde Nienstädt ist noch beliebter geworden – 56 Kinder haben sich in den Osterferien angemeldet. Das Kernthema lautet diesmal Afrika.

veröffentlicht am 05.04.2010 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 07:42 Uhr

Die Jungen und Mädchen beschäftigten sich in unterschiedlicher Weise mit dem sogenannten Schwarzen Kontinent. So fertigten sie unter der Regie der Betreuer Björn Held, Stefanie Bruns und Bettina Müller eine Ausstellung zum Thema an. Dazu brachten sie beispielsweise Dinge von Zuhause mit, die entweder aus Afrika stammen oder zumindest so aussehen, als läge ihr Ursprung dort.

Weil die Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer in Südafrika ausgetragen wird, passte auch ein Kicker-Tisch bestens in die Afrika-Wochen in der Nienstädter Grundschule. In der vergangenen Woche ließen sich einige Jungen und Mädchen von Christina di Noto schminken, weil sie eine Aufführung für ihre Eltern und die restlichen Ferienbetreuungs-Kinder planten. Als Schmetterlinge, Tiger, Mäuse und Paradiesvögel traten sie in der Aula der Schule auf.

Dort sangen sie afrikanische Lieder und trommelten auf Instrumenten, die sie zuvor selber gebastelt hatten. Auch ein Dialog in fremdem Dialekt wurde vorgetragen. Nach dem stürmischen Applaus der Zuhörer verteilten die Kinder zum Ende ihrer Darbietung pikantes, mit Käse überbackenes Hufeisenbrot nach südafrikanischem Rezept – zu den Zutaten gehörten unter anderem Paprika und Essiggurken.

Die Eltern schauten sich anschließend die Ausstellung an und mussten ordentlich tüfteln, als sie die Flaggen einiger afrikanischer Länder zuordnen wollten. Bei Kamerun und Ägypten war dies noch verhältnismäßig einfach – doch die Flaggen von Botswana und Tansania waren schon ein anderes Kaliber.

Damit war die Phantasie-Reise nach Afrika aber noch nicht vorbei. Zum Abschluss der Ferienbetreuung fuhren die Kinder mit ihren Betreuern in den Zoo Hannover, um dort echte Tiere, die aus Afrika stammen, begucken zu können.




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