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117 Vorschläge – jetzt sind die Würfel gefallen: Jury entscheidet sich für „Palais im Park“

„P.i.P.“ – das hat Pepp!

Eilsen. Die Resonanz ist unglaublich gewesen, damit hat wohl niemand der Beteiligten im Vorfeld gerechnet. Nicht weniger als 117 Vorschläge ist die Liste der Namen lang, welche sich die Leser dieser Zeitung für das geplante Veranstaltungszentrum am Rande des Kurparks haben einfallen lassen. Klasse! Keine leichte Sache für die Jury, doch sie hat ihre Wahl getroffen. Jetzt steht der Name fest, den das Gebäudeensemble aus Kursaal und Kurpark künftig tragen wird: „Palais im Park“.

veröffentlicht am 10.09.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 12:41 Uhr

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Das ist keine leichte Aufgabe gewesen für Thomas Beckmann, Christel Bergmann, Jessica Blume, Harald Bokeloh, Svenja Edler, Klaus Hartmann, Hartmut Krause, Frank Noçon und Bernd Schönemann. Sie haben die Jury gebildet, deren Aufgabe es gewesen ist, über den künftigen Namen des Veranstaltungszentrum im Herzen Schaumburgs zu befinden.

Es ist die Qual der Wahl gewesen, was hat es da nicht alles an Vorschlägen gegeben. Ferne Welten vor Augen hat man beispielsweise bei „Stagegate“, ein Name, der von dem Science-Fiction-Kinofilm „Stargate“ inspiriert zu sein scheint. Womit wir in Hollywood sind, wo sofort die „(T)Raumfabrik“ in unseren „Blickpunkt“ gerät – so zwei weitere Ideen. Geradezu außerirdisches Format beweisen diese Anregungen: „Venus – Haus für Kunst und Kultur“ oder „Luna – Treffpunkt für Kunst und Kultur“ oder „Stella Kulturzentrum Eilsen“. Wieder europäischen Boden betreten dann doch Vorschläge wie „Palazzo“, „Teatro“, „Tivoli Eilsen“ oder „Salut“.

Aber warum in die Ferne schweifen, wo das Gute doch so nahe liegt? Das haben sich auch viele Einsender gedacht. Den Hausberg im Sinn hat „Harrlekin“, das nahe Schwefelwasser in der Nase hat „Sulphur“. In diese Richtung gehen auch Ideen wie „Tuffstein-Palais“ und „Kulturbrunnen Bad Eilsen“. Und natürlich hat es auch etliche Vorschläge gegeben, die an die Geschichte unserer Region anknüpfen, so zum Beispiel „Julchen“, „Palais Juliane“, „Julianeum“ oder „Georg-Wilhelm-Palais“.

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„Wir haben schon ein Georg-Wilhelm-Haus, und wir haben einen Julianen-Brunnen und ein Haus Juliane“, erläutert Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann, weshalb derlei Bezüge für die Jury eine nachrangige Rolle gespielt haben. Auch Kombinationen mit dem „doch reichlich überstrapazierten“ neudeutschen Wort „Event“ rangierten schon zu Beginn der Jury-Debatte unter „ferner liefen“. Übrigens: Grundlage für die Entscheidung ist eine anonymisierte Liste mit sämtlichen rechtzeitig bei der Verwaltung eingegangenen Vorschlägen gewesen.

„Wir wollten einen schönen Namen finden und einen allgemein gehaltenen Namen, mit dem wir breit aufgestellt sind, um aus möglichst vielen Zielgruppen künftige Kunden für unser Haus gewinnen zu können“, erläutert Schönemann. Am Ende hat die Suche nicht einmal anderthalb Stunden gedauert.

Den nach Auffassung der Jury am besten für den Kursaal-/Kurtheater-Komplex passenden Namen haben Heike und Joachim Prange aus Heeßen eingereicht. Ihr Vorschlag „Palais im Park“ hat die Jury überzeugt. „Das Wort Palais steht für ein schlossähnliches und schönes Gebäude“, gibt Schönemann die Auffassung der Jury zu diesem Vorschlag wieder. Während sich die Familie Prange darauf freuen kann, am kommenden Donnerstag das Konzert von Achim Reichel im Kursaal zu besuchen, freuen sich auch die Verantwortlichen in der Samtgemeinde – jetzt hat das Kind einen Namen!




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