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Eishalle Lauenau: Saison startet am 2. November mit kostenlosem Eintritt / Buch zum 15-jährigen Bestehen

Pirouetten und erste Gehversuche

LAUENAU. Die Eislaufsaison startet am 2. November mit kostenlosem Eintritt auf der inszwischen 900 Quadratmeter großen Eisfläche der Lauenauer Bahn. Zum 15-jährigen Bestehen der Eishalle hat der Eishallenverein ein Buch über die Geschichte der Eishalle herausgebracht.

veröffentlicht am 16.10.2018 um 17:05 Uhr

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LAUENAU. Auch wenn die Temperaturen noch kaum ans Schlittschuhlaufen denken lassen: Die Eishallensaison steht kurz bevor. Wer gern Schlittschuh läuft, Pirouetten und andere Kunststücke auf dem Eis einstudieren oder einfach nur etwas Sicherheit auf den zwei Kufen gewinnen möchte, sollte sich den 2. November im Kalender markieren. Denn an jenem Freitag öffnet die Lauenauer Eishalle um 18 Uhr wieder ihre Türen.

Zum Start in die neue Saison ist der Eintritt in die ehemalige Fabrikhalle an der Carl-Sasse-Straße frei. Bevor die Besucher jedoch selbst aufs Eis dürfen, ist etwas Geduld gefragt. Denn die Eishalle wird in diesem Jahr 15 Jahre alt – und feiert ihren Geburtstag mit einer Jubiläumsrevue, vorbereitet von Schülern des Hannah-Arendt-Gymnasiums Barsinghausen und Eisläufern aus Lauenau.

In dieser Saison hat die Halle an insgesamt 115 Betriebstagen geöffnet (siehe Infokasten). Sollten die ersten Gehversuche auf Eis also misslingen, ist dies noch längst kein Grund zur Beunruhigung. Stattdessen bleibt bis Ende Februar mehr als ausreichend Zeit, um sich an den Untergrund zu gewöhnen. Die Eintrittspreise für die Eishalle übrigens sind in den vergangenen Jahren unverändert geblieben.

„Und anders als bei vielen Mitbewerbern kann man bei uns dafür den ganzen Tag ohne Zeitbeschränkung bleiben“, erklärt Heyno Garbe, Vorsitzender des Eishallen-Vereins. Womöglich ist auch dies ein Grund dafür, dass die Eishalle längst auch Gäste aus dem Umland anzieht. Selbst aus Hannover, das mit den Eisbahnen am Pferdeturm und in der Wedemark selbst über ein gutes Angebot verfügt. Rund 35 000 Besucher haben Garbe und seine Kollegen in der abgelaufenen Saison gezählt. Damit hat sich die Zahl im Vergleich zu den Vorjahren stetig gesteigert. Um besonders viele Besucher in die Eishalle zu locken, lädt der Verein auch diese Saison wieder zu Disco-Abenden und zu einem Eisstock-Turnier-Schießen ein. Bereits vergangenes Jahr hatten daran mehr als 40 Mannschaften teilgenommen.

Und auch wer sich nicht selbst aufs Eis traut, ist laut Garbe gut in der Eishalle aufgehoben. Denn im Unterschied zu anderen Eishallen haben Begleitpersonen in Lauenau freien Eintritt. Außerdem habe der Verein auch für solche Gäste gesorgt, die mit den Temperaturen in der Eishalle hadern: „Wir haben einen beheizten Aufenthaltsraum. Dort können Großeltern und andere Begleitpersonen im Warmen sitzen.“

Ursprünglich war die Lauenauer Bahn, untergebracht in einer ehemaligen Fabrikhalle des Schulmöbelherstellers Casala, als Attraktion beim Weihnachtsmarkt gestartet und dann immer weiter gewachsen. Inzwischen misst die Eisfläche 900 Quadratmeter. Die gesamte Geschichte zeichnet jetzt ein 74 Seiten starkes Buch nach, das der Eishallenverein zum Start in seine 15 Saison auf den Markt bringt und unter anderem in der Rodenberger Buchhandlung am Amtsplatz erhältlich sein wird.

Dabei geht es laut Garbe vor allem um die Anfänge der Eishalle – und darum, den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern für ihre Arbeit der vergangenen Jahre zu danken.

Information

Die Eishalle ist montags bis donnerstags von 15 bis 20 Uhr, freitags bis 22 Uhr, samstags von 10 bis 20 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. An Feiertagen und während der Ferien gelten abweichende Öffnungszeiten. Der Eintritt für Jugendliche und Erwachsene beträgt drei Euro. Kinder bis fünf Jahre zahlen einen Euro. Eine Dauerkarte für die Saison kostet 50, die Ausleihe von Schlittschuhen drei Euro. Schulklassen und Vereine zahlen bei einer Gruppengröße von zehn Personen 20 Euro. lht




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