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Politik fragt: Wo bleiben die Schranken?

Hohnhorst (tes). Das Warten auf Halbschranken für den Bahnübergang am Kindergarten geht weiter: Wie Bürgermeister Otto Lattwesen im Planungs- und Bauausschuss der Gemeinde Hohnhorst berichtet hat, könne der zuletzt auf das Frühjahr verschobene Termin wohl nicht eingehalten werden. Die zuständige Mitarbeiterin der Bahn habe zwar bestätigt, dass die Planfeststellung abgeschlossen sei. Jetzt müsse das Eisenbahnbundesamt noch die finanziellen Mittel zur Verfügung stellen. Erst dann erfolge die Ausschreibung. Somit könne frühestens im Herbst mit den Arbeiten begonnen werden, meinte der Bürgermeister.

veröffentlicht am 26.02.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 10:41 Uhr

Selbst das erschien CDU-Ratsherr Heinz-Konrad Rohrßen noch zu optimistisch geschätzt: „Im Herbst starten keine Baumaßnahmen mehr.“ Für den Ausschuss-Vorsitzenden Rudolf Früke eine Farce. Die andauernden Verzögerungen seien den Bürgern kaum noch zu vermitteln, befürchtet er: „Das gibt einen Aufschrei.“

Bürger und Angehörige der im Juni 2007 auf diesem Bahnübergang tödlich verunglückten Familie hatten mit viel Medienresonanz für einen schnellen Bau von Halbschranken gekämpft - scheinbar mit Erfolg. In der NDR-Fernsehsendung „Kühn & Kollegen“ hatte Jonas Buchholz, Leiter der Produktionsdurchführung bei der DB Netz, zugesagt, dass die Halbschranken schon in 2008 installiert werden sollen. Die Umsetzung lässt seitdem auf sich warten. Auch der NDR habe bereits nachgefragt, bestätigte die stellvertretende Bürgermeisterin Bärbel Koch.




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