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Schwimmbad-Sanierung soll so schnell wie möglich umgesetzt werden / Rat will Anfang 2011 beraten

Politik und Förderverein stehen vor Schulterschluss

Hagenburg (jpw). Die Sanierung des Hagenburger „Seepferdchenbades“ soll so schnell wie möglich umgesetzt werden. Gemeindedirektor Arthur Adam nannte dafür zu Anfang der Hauptversammlung des Fördervereins in der Gaststätte „Haberlah“ das Jahr 2011.

veröffentlicht am 23.11.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 00:42 Uhr

Gegen Ende der Versammlung sagte Bürgermeister Karl-Wilhelm Möller im Einvernehmen mit den Vertretern der anderen Parteien zu, das Thema auf die Tagesordnung der ersten Ratssitzung des nächsten Jahres zu setzen.

Der bei den Neuwahlen frisch im Amt bestätigte Vorsitzende Horst Häußler hatte zwischen diesen beiden Willensbekundungen aus der Politik in seinem Vorstandsbericht den Standpunkt seines Vereins erläutert. Ob sich der Verein, wie von der Gemeinde gewünscht, bei der künftigen Betreuung des Bades längerfristig bindet, „werden wir sehen“, sagte Häußler.

Das Konzept des Vereins sieht unter anderem vor, nach einer Sanierung Fitness- und Wellness für das Bad anzubieten und es so zu auch zu einem Treffpunkt für die ältere Generation zu machen. Daran gedacht ist weiterhin, die Wassertemperatur konstant bei 30 Grad zu belassen und statt Chlor Salz zur Desinfektion zu benutzen.

Mit neuen kommerziellen Angeboten hofft Häußler zusätzliches Geld von rund 24 000 Euro zu erwirtschaften, ein entsprechender Belegungsplan – der erstmals auch Frühschwimmen vorsieht – steht bereits. Ziel ist, das jährliche Defizit „deutlich unter 40 000 Euro“ zur drücken. Derzeit gehören dem Verein 46 Mitglieder an.




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