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Politiker fühlen sich übergangen

Bad Nenndorf. SPD-Ratsherr Herbert Kruppa hat sich bei der Verwaltung der Kurstadt darüber beschwert, dass die Ratsmitglieder nicht zur Anliegerversammlung an der Kramerstraße eingeladen worden waren. Dies sei früher so üblich gewesen, und diese Praxis solle auch weiterhin Bestand haben.

veröffentlicht am 19.02.2016 um 17:29 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:34 Uhr

Außerdem verlangte Kruppa ein Protokoll zu der Versammlung, damit die Politiker wissen, was die Anlieger dort „umtreibt“. Anlass für das Treffen waren offene Fragen zu Winterdienst und Verkehrsberuhigung gewesen (wir berichteten).

„Wir geloben Besserung“, versprach Verwaltungschef Mike Schmidt bei der jüngsten Stadtratssitzung. Er fügte jedoch hinzu, dass es sich lediglich um einen Fehler gehandelt habe, dass nicht alle Politiker ein Schreiben erhielten. Dies öffentlich im Rat aufzubauschen, finde er seltsam. Aus der CDU-Fraktion wurde Kruppa „Wahlkampfmache“ vorgeworfen. Die Fraktionsspitzen aller drei im Rat der Stadt vertretenen Lager waren zumindest über das Treffen der Kramerstraßen-Anwohner informiert, hieß es.

Auch zu einer Versammlung der Anwohner Hinter den Höfen waren die Politiker nicht eingeladen worden (siehe Bericht unten). Dies hatte aber einen anderen Grund: Die Anlieger selbst hatten dazu eingeladen, unter anderem Schmidt als Stadtdirektor. Zu den Inhalten dieses Treffen werde den Politikern ebenfalls ein Protokoll übersandt.gus




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