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Polizei: Derzeit keine besonderen Gefahrenpunkte

Aus Sicht der Polizei gibt es im Bückeburger Radwegenetz derzeit keine besonderen Gefahrenpunkte. Die Zusammenarbeit mit der Stadt sei eng und vertrauensvoll, so Pressesprecher Ulrich Kaupmann: „Wenn irgendwo etwas ist, wird so schnell wie möglich Abhilfe geschaffen.“ Sorgen bereitet den Beamten – übrigens nicht nur in Bückeburg – das Verhalten der Radfahrer selbst. Insbesondere an den Kreiseln kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen, weil Radfahrer die Fußgängerfurten überqueren, ohne abzusteigen, so wie es vom Gesetzgeber gefordert ist. „Neuralgischer Punkt“ ist der Kreisel Georgstraße, zu den Schulzeiten des Adolfinums. Regelmäßig wird daher die Kontaktbeamtin des Polizeikommissariats dort aktiv, kontrolliert und spricht die „Sünder“ an. Am Ausbau des Kreisels liege das Problem nicht, betont Kaupmann: „Die Führung für die Radfahrer ist gut.“

veröffentlicht am 04.11.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 16:21 Uhr

Weitere Probleme sind für die Polizei das Fahren ohne Licht und die Ohrstöpsel von Handy oder MP-3-Player. „Gerade jetzt in der Herbst- und Winterzeit ist das Fahren ohne Licht wegen der dunklen Lichtverhältnisse äußerst gefährlich“, mahnte Kaupmann für mehr Sicherheit. „Und mit den Stöpseln im Ohr hört man nicht, was um einen herum passiert. In jüngster Zeit hat sich nach den Beobachtungen der Polizei eine neue Problemgruppe gebildet: die der Älteren und Senioren, die Gehwege als Radwege nutzen und sich dabei auch nicht beirren lassen. Schimpft Kaupmann: „Das sind keine Vorbilder.“ rc

Fakten II




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