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Posaunenklänge schweben über Bückeburg

Bückeburg (mig). Hoch hinaus mussten am Sonnabend vor dem Advent die sieben Bläser, die am traditionellen "Turmblasen" von der Stadtkirche teilnahmen. Erst wurde die enge Wendeltreppe genommen, dann ging es ins Freie, wo ein kalter Wind blies.

veröffentlicht am 18.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:15 Uhr

Dafür entschädigte die Adlerperspektive auf das festlich geschmückte Bückeburg - tief unten zog sich der Weihnachtsmarkt wie ein leuchtendes Band durch die Lange Straße. Am Fuß der Kirche hatten sich inzwischen etliche Besucher versammelt, die den stimmungsvollen Auftritt nicht verpassen wollten. Viele hatten sich schon mit dicken Wintersachen eingekleidet - passend zum Weihnachtsmarkt war es am Wochenende endlich etwas kälter geworden. Nach dem ohrenbetäubenden 18-Uhr-Geläut stimmten die Musiker dann trotz der kühlen Witterung einige Weihnachtslieder an. "Wir sind schlimmeres gewohnt," berichtet eine Posaunenspielerin, "im vergangenen Jahr war es viel kälter." Nach und nach röteten sich Wangen und Extremitäten dann doch. "Wir hätten vielleicht besser Handschuhe mitgebracht," war man sich nach einigen Liedern einig. Alle Mühsahl aber war schnell vergessen, als nach "Es kommt ein Schiff..." die von unten heraufhörenden Weihnachtsmarkt-Gäste heftig applaudierten. Dann ging es die dunkle Treppe wieder hinunter.




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